20 V
33 cm
25-75 mm
11,3 kg
2000 W
43 cm
30-75 mm
13,8 kg
1600 W
38 cm
30-75 mm
11,5 kg
40 V
37 cm
25-75 mm
11,5 kg
36 V
43 cm
30-75 mm
14,3 kg
36 V
38 cm
30-75 mm
12,5 kg
IKRA X BOSCH
Ein Akku für beide Welten: ONE-FOR-ALL 36V
36 V
33 cm
30-70 mm
8,5 kg
Rasenmäher für 150 bis 600 Quadratmeter: die Zahl, die deine Mähzeit bestimmt
Ein Rasenmäher wird meist nach Antrieb ausgesucht — dabei entscheidet zuerst die Fläche, die du vor dir hast. Aus ihr ergibt sich die Schnittbreite, und aus der Schnittbreite ergibt sich, wie lange du am Samstagvormittag unterwegs bist.
Diese vier Zahlen hängen zusammen, und zwar in dieser Reihenfolge. Die Flächenangabe von 150 bis 600 m² ist keine Eigenschaft des Motors, sondern das Ergebnis aus Schnittbreite und verfügbarer Energie: Ein Gerät mit 33 cm Schnittbreite schafft mit einem 36-V-Akku 250 m², ein baugleich angetriebenes mit 43 cm kommt auf 600 m², weil es je Bahn ein Drittel mehr Fläche abräumt.
Das Gewicht folgt derselben Kurve. Von 8,5 kg beim schmalsten Akkugerät bis 14,3 kg beim breitesten liegen knapp sechs Kilogramm, und die spürst du nicht beim Schieben, sondern beim Anheben über eine Beetkante oder beim Tragen in den Keller. Alle Geräte haben deshalb einen integrierten Tragegriff.
Die Wattzahl steht bewusst am Ende. Sie gibt es nur bei den beiden Kabelgeräten — Akkumäher werden über Spannung und Kapazität beschrieben. Und selbst dort ändert der Sprung von 1.600 auf 2.000 W weniger an deiner Arbeitszeit als der gleichzeitige Sprung von 38 auf 43 cm Schnittbreite.
Warum fünf Zentimeter Schnittbreite eine ganze Bahn sparen
Rechne eine quadratische Fläche von 100 m² durch, also zehn Meter im Quadrat. Mit 33 cm Schnittbreite legst du je Bahn 3,3 m² zurück und brauchst 31 Bahnen. Mit 43 cm sind es 4,3 m² je Bahn und 24 Bahnen. Sieben Bahnen weniger bedeuten auf dieser kleinen Fläche 70 Meter weniger Laufweg — und sieben Wendemanöver weniger, die im Zeitverbrauch stärker zu Buche schlagen als die gerade Strecke.
Auf 400 m² wird daraus ein anderer Nachmittag: 121 gegen 93 Bahnen, rund 28 Bahnen und gut 550 Meter Unterschied. Das ist der Grund, warum die Flächenangabe eines 43-cm-Geräts bei 600 m² liegt und die eines 33-cm-Geräts bei 250 m², obwohl beide denselben 36-V-Akku tragen. Nicht der Motor gibt auf, sondern die Zeit reicht nicht.
Dazu kommt der Überlappungszuschlag: In der Praxis überdecken sich zwei Bahnen um zwei bis fünf Zentimeter. Von 33 cm nominaler Breite bleiben effektiv rund 29 cm, von 43 cm rund 39 cm — der prozentuale Verlust trifft das schmale Gerät härter. Ein Einhandgerät mit 21 cm Schnittbreite braucht für dieselben 100 m² 48 Bahnen und ist deshalb kein kleiner Mäher, sondern ein Gerät für kleine Flächen.
Die Gegenrechnung gehört dazu: Breite kostet Wendekreis. Ein 43-cm-Gehäuse mit 235 mm grossen Hinterrädern fährt auf freier Fläche souverän, wird aber zwischen Beeten und Baumscheiben zum Hindernis. Wo mehr Kanten als Fläche liegen, gewinnt das schmale Gerät die Zeit zurück, die es auf der Bahn verliert.
Vier Grundstücke, vier Mäher
Die Fläche allein reicht als Auswahlkriterium nicht. Zwei Gärten mit je 400 m² verlangen völlig verschiedene Geräte, wenn der eine offen und der andere in Beete zerlegt ist. Diese vier Zuschnitte decken den grössten Teil der Privatgärten ab.
Reihenhausgarten, 150 bis 250 m²
Eine überschaubare, weitgehend rechteckige Fläche mit Rasenkante an der Terrasse. Hier reichen 33 cm Schnittbreite und ein 30-Liter-Fangkorb, der einmal je Mähgang geleert wird.
Wichtiger als Leistung ist das Gewicht: Mit 8,5 kg trägst du das Gerät über die Stufe zur Terrasse.
Grosser Garten mit Baumbestand, 400 bis 600 m²
Lange gerade Bahnen, unterbrochen von Baumscheiben. Hier zahlt sich Schnittbreite unmittelbar aus, ebenso ein Fangkorb ab 50 Litern, damit du nicht alle drei Bahnen zum Kompost läufst.
Achte auf grosse Hinterräder: Bei 235 mm rollt das Gerät über Wurzelanläufe, statt sich aufzusetzen.
Verwinkeltes Grundstück mit vielen Kanten
Beete, Sträucher, Wege, Gehölzinseln: Auf so einem Grundstück fährst du kaum eine Bahn zu Ende. Ein breites Gehäuse kommt hier nicht zur Wirkung, weil du ohnehin ständig anhältst und rangierst.
Sinnvoll ist ein schmales Gerät um 33 bis 37 cm, ergänzt um ein leichtes für die Reste an Böschungen.
Fläche ohne Steckdose in Reichweite
Streuobstwiese, Schrebergarten, Grundstück hinter der Garage: Sobald mehr als 50 Meter zwischen Anschluss und Fläche liegen, ist die Frage nach dem Kabel entschieden.
Dann bestimmt die Kapazität den Zuschnitt der Arbeit: Mit 4,0 Ah sind 25 bis 30 Minuten unter Last realistisch, danach folgt eine Ladepause von rund zwei Stunden.
Akku, Kabel oder Einhandgerät
Der Antrieb ist die zweite Entscheidung, nicht die erste. Steht die Fläche fest, bleiben drei Bauarten übrig, und jede hat eine klare Stärke und eine ebenso klare Schwäche.
Akku-Rasenmäher
Kein Kabel, das du um Beete führen musst, Start auf Knopfdruck und bürstenlose Motoren, die ihre Leistung über die Laufzeit halten. Die Geräte decken 150 bis 600 m² je Ladung ab und wiegen zwischen 8,5 und 14,3 kg ohne Akku.
Die Grenze ist die Kapazität. Ist der Akku leer, folgt eine Ladepause von rund einer bis vier Stunden — je nach Zelle und Ladegerät. Wer regelmässig an diese Grenze stösst, plant einen zweiten Akku ein statt ein grösseres Gerät.
Alle Akku-Rasenmäher ansehenElektro-Rasenmäher mit Kabel
1.600 oder 2.000 W stehen dauerhaft an, ohne dass die Leistung gegen Ende nachlässt und ohne Ladepause. Auf einer Fläche, die du in einem Zug abräumen willst, ist das der praktische Vorteil — die Arbeitszeit begrenzt nur deine Ausdauer.
Dafür hängt das Kabel dauerhaft im Arbeitsbereich und muss beim Bahnenfahren mitgedacht werden. Beide Geräte haben deshalb eine Kabelzugentlastung am Holm, damit ein Ruck nicht auf die Steckverbindung geht.
Beide Kabelgeräte ansehenEinhandmäher
Ein Gerät mit 21 cm Schnittbreite und 4,7 kg, das du mit einer Hand führst. Es arbeitet ausschliesslich mulchend, hat drei Räder statt vier und einen Schwenkgriff, mit dem sich enge Bögen fahren lassen.
Es ersetzt keinen Rasenmäher — die Flächenangabe endet bei 50 m². Es erledigt die Stellen, an die ein 33-cm-Gerät nicht herankommt: Grabpflege, Böschung, Beetkante, Streifen zwischen Sträuchern.
Zum EinhandmäherAlle Modelle im Vergleich
Sieben der acht Geräte teilen sich dieselbe Grundausstattung: zentrale Schnitthöhenverstellung über einen Hebel, Fangkorb mit Füllstandanzeige, klappbarer Führungsholm für die Lagerung und ein integrierter Tragegriff. Lies die Tabelle deshalb als Liste der Unterschiede, nicht als Ausstattungsübersicht. Das Einhandgerät fällt aus diesem Raster heraus, weil es ohne Fangkorb arbeitet.
| Modell | Antrieb | Schnittbreite | Schnitthöhe | Fangkorb | Fläche / Laufzeit | Gewicht |
|---|---|---|---|---|---|---|
| IB-LM 33 | Akku 36 V | 33 cm | 30–70 mm | 30 l | 250 m² · 35 min (2,0 Ah) | 8,5 kg ohne Akku |
| IB-LM 38 | Akku 36 V | 38 cm | 30–75 mm | 42 l | 400 m² · 70 min (4,0 Ah) | 12,5 kg ohne Akku |
| IB-LM 43 | Akku 36 V | 43 cm | 30–75 mm | 52 l | 600 m² · 45 min (4,0 Ah) | 14,3 kg ohne Akku |
| ICM 2/2037 | Akku 40 V (2×20 V) | 37 cm | 25–75 mm | 40 l | 250 m² · 40 min | 11,5 kg ohne Akku |
| ICM 2033 | Akku 20 V | 33 cm | 25–75 mm | 30 l | 150 m² · 20 min | 11,3 kg mit Akku |
| ICM 2021 | Akku 20 V | 21 cm | 25–48 mm | kein Fangkorb, mulchend | 50 m² · 30 min | 4,7 kg |
| IERM 1638-1 | Kabel 1.600 W | 38 cm | 30–75 mm | 42 l | Dauerbetrieb am Netz | 11,5 kg |
| IERM 2043 T | Kabel 2.000 W | 43 cm | 30–75 mm | 50 l | Dauerbetrieb am Netz | 13,8 kg |
Die Laufzeitspalte ist die Zahl, bei der du zweimal hinsehen solltest. Die Angaben in der Tabelle sind Leerlaufwerte, gemessen ohne Grasbelastung. Unter Last bleibt davon in den Datenblättern rund die Hälfte übrig: Aus 35 Minuten werden etwa 15, aus 70 Minuten etwa 30, aus 45 Minuten etwa 25. Vergleiche also nicht die grösste Zahl, sondern die Arbeitszeit gegen die Zeit, die deine Fläche tatsächlich braucht.
Ähnliches gilt für die Ladezeit: Zwischen 65 Minuten und vier Stunden liegt ein Faktor von knapp vier. Er entscheidet, ob eine unterbrochene Mahd am selben Vormittag fertig wird. Ein Gerät bringt zwei Akkus und ein Doppel-Schnellladegerät mit und löst das ohne Zukauf.
Mulchen, Fangen, Seitenauswurf — was der Unterschied für deinen Rasen bedeutet
Drei Begriffe beschreiben, wohin das abgeschnittene Gras geht. Sie stehen auf jeder Verpackung, meinen aber drei verschiedene Arbeitsweisen mit drei verschiedenen Folgen für die Grasnarbe.
- Mulchen
- Das Schnittgut wird im Gehäuse mehrfach zerkleinert und fällt zurück in die Narbe, wo es verrottet und Stickstoff zurückgibt. Voraussetzung ist häufiges Mähen bei kurzem Aufwuchs — auf hohem oder nassem Gras entstehen Klumpen. Bei Geräten mit Mulchkit verschliesst ein Keil den Auswurfkanal.
- Fangen
- Das Schnittgut wird über einen Luftstrom in den Fangkorb geblasen. Der Rasen bleibt sauber, das Material geht auf den Kompost — dem Boden fehlen dafür die Nährstoffe. Alle Geräte mit Fangkorb haben eine Füllstandanzeige, weil ein voller Korb den Luftstrom bremst und Streifen liegen bleiben.
- Seitenauswurf
- Das Schnittgut wird seitlich unzerkleinert ausgeworfen. Üblich bei sehr grossen Flächen und hohem Aufwuchs, weil kein Korb geleert wird. In diesem Sortiment kommt die Bauart nicht vor: Alle Geräte arbeiten fangend, mulchend oder in beiden Betriebsarten.
- Schnitthöhe
- Der Abstand zwischen Messerebene und Boden, angegeben in Millimetern. Die Geräte decken 25 bis 75 mm in fünf oder sechs Rastungen ab, zentral über einen Hebel verstellbar. Ein Gerät reicht bis 70 mm, das Einhandgerät bis 48 mm.
- Mähfläche
- Eine Herstellerangabe in Quadratmetern: welche Fläche ein voll geladener Akku unter günstigen Bedingungen schafft — trockenes Gras, ebener Untergrund. Ein Vergleichswert zwischen Modellen, keine Zusage für deinen Garten.
- Highwheeler
- Bauform mit deutlich grösseren Hinterrädern als Vorderrädern, etwa 178 zu 235 mm. Das Gerät rollt leichter über Unebenheiten und drückt weniger in weichen Boden. Zwei Geräte des Sortiments haben zusätzlich kugelgelagerte Räder.
- Solo-Gerät
- Ein Gerät, das ohne Akku und ohne Ladegerät geliefert wird. Gedacht für alle, die bereits ein passendes Akkusystem besitzen — bei einem zweiten oder dritten Gerät derselben Plattform spart das die Zelle, die ohnehin im Regal liegt.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Fangkorb nach Fläche, nicht nach Gefühl
Zwischen 30 und 52 Litern liegen zwei Gänge zum Kompost je 100 m². Rechne mit einer Leerung je 100 bis 150 m² bei mittlerem Aufwuchs — auf 600 m² sind das mit 30 Litern fünf Unterbrechungen statt zwei.
Radgrösse entscheidet über den Untergrund
140 mm vorn und hinten reichen auf ebenem Rasen. Sobald Wurzelanläufe, Maulwurfshügel oder weicher Boden dazukommen, sind 200 bis 235 mm an der Hinterachse der spürbarere Unterschied als jedes Leistungsmerkmal.
Holm: höhen- oder winkelverstellbar
Zwei Rastungen, drei Rastungen oder ein Teleskopholm mit dreifacher Winkelverstellung — bei einer Körpergrösse deutlich über oder unter dem Durchschnitt ist das kein Komfortpunkt, sondern der Grund für einen krummen Rücken nach 600 m².
Schallleistungspegel einordnen
Die Werte liegen zwischen 78 und 96 dB(A). Das ist die abgegebene Schallenergie nach Norm, nicht die Lautstärke an deinem Ohr — aber 78 gegen 96 dB(A) sind rund 18 Dezibel und damit der grösste Einzelunterschied im Sortiment.
Gewicht dort prüfen, wo du trägst
8,5 kg und 14,3 kg schieben sich auf ebener Fläche fast gleich. Der Unterschied entsteht an der Kellertreppe, beim Heben über eine Beetkante und beim Verladen. Alle Geräte haben dafür einen integrierten Tragegriff.
Mulchkit vorhanden oder nicht
Nicht jedes Gerät kann beides. Ein Kabelgerät im Sortiment arbeitet ausschliesslich fangend, das Einhandgerät ausschliesslich mulchend, die übrigen beherrschen beide Betriebsarten. Prüf das, bevor du dich auf eine Pflegestrategie festlegst.
Warum im Hochsommer höher gemäht wird
Die Schnitthöhe ist die einzige Einstellung am Gerät, die direkt auf die Gesundheit des Rasens wirkt — und die einzige, die sich im Jahresverlauf ändern sollte. Je höher der Halm stehen bleibt, desto mehr Blattfläche beschattet den Boden darunter.
Im Juli und August ist genau das entscheidend. Ein auf 30 mm geschnittener Rasen gibt den Boden der Sonne frei, er trocknet schneller aus und die Narbe wird strohig. Auf 60 bis 70 mm beschattet der Bestand sich selbst, die Verdunstung sinkt, und die Wurzeln reichen tiefer.
Die Faustregel dazu heisst Ein-Drittel-Regel: Nimm je Mahd höchstens ein Drittel der Halmlänge weg. Wer von 90 auf 30 mm in einem Gang durchgeht, schneidet in den unbelaubten Halmteil, der nicht mehr grün nachtreibt — daher die gelben Flecken nach dem ersten Schnitt aus dem Urlaub.
Praktisch heisst das: im Frühjahr und Herbst in der unteren Hälfte des Verstellbereichs arbeiten, ab Ende Juni zwei Rastungen höher gehen, im September zurückstellen. Die zentrale Verstellung macht daraus einen Handgriff am Hebel statt vier Einstellungen an vier Rädern.
- Verstellbereich meist
- 25–75 mm
- Ein Gerät nur bis
- 70 mm
- Einhandgerät
- 25–48 mm
- Rastungen
- 5-fach, ein Gerät 6-fach
- Verstellung
- zentral, ein Hebel
- Frühjahr und Herbst
- 30–45 mm
- Juli und August
- 60–75 mm
- Je Mahd höchstens
- ein Drittel der Halmlänge
Die Mähsaison im Jahresverlauf
Gemäht wird, solange das Gras wächst — in Mitteleuropa etwa von April bis Oktober, bei milder Witterung auch länger. Die Leiste zeigt, wann welche Einstellung dran ist.
In der Hauptwachstumsphase im Mai und Juni fällt am meisten Schnittgut an — das ist die Zeit, in der ein 30-Liter-Fangkorb häufiger geleert wird als sonst im ganzen Jahr. Von Juli bis August geht die Schnitthöhe zwei Rastungen nach oben, im September kommst du wieder auf die Ausgangshöhe zurück. Der letzte Schnitt vor dem Winter fällt eher kurz aus, damit unter Schnee und Laub keine langen Halme faulen.
Häufige Fragen zu Rasenmähern
Wie oft muss ich mähen?
In der Hauptwachstumszeit von Mai bis Juni etwa einmal pro Woche, im Hoch- und Spätsommer alle zehn bis vierzehn Tage. Der Takt ergibt sich aus der Ein-Drittel-Regel: Sobald der Bestand ein Drittel über deiner Zielhöhe steht, ist es Zeit. Wer mulcht, muss enger takten, weil nur kurzes Schnittgut zerfällt.
Welche Schnitthöhe ist die richtige?
Für einen normalen Gebrauchsrasen 30 bis 45 mm im Frühjahr und Herbst, 60 bis 75 mm im Juli und August. Schattenlagen vertragen dauerhaft mehr Höhe, weil die Halme mehr Blattfläche für weniger Licht brauchen. Der Verstellbereich der Geräte reicht von 25 bis 75 mm.
Wie gross darf die Rasenfläche sein?
Die Herstellerangaben reichen von 150 bis 600 m² je Akkuladung. Ein Kabelgerät hat keine solche Grenze, weil die Energie nicht ausgeht — dort begrenzt die Kabellänge. Als Orientierung: Bis 250 m² reichen 33 cm Schnittbreite, ab 400 m² lohnen 38 bis 43 cm.
Mulchen oder fangen — was ist besser?
Mulchen, wenn du wöchentlich mähst und dem Boden Nährstoffe zurückgeben willst. Fangen, wenn das Gras hoch steht, feucht ist oder der Rasen optisch sauber sein soll. Viele Geräte beherrschen beides über ein Mulchkit, das den Auswurfkanal verschliesst — du legst dich nicht dauerhaft fest.
Darf man nassen Rasen mähen?
Möglich, aber nachteilig. Nasse Halme legen sich vor dem Messer um und werden ungleichmässig geschnitten, das Schnittgut verklebt im Auswurfkanal und im Fangkorb, und die Füllstandanzeige zeigt zu früh voll an. Mulchen scheidet bei Nässe ganz aus, weil sich Klumpen bilden.
Wann muss das Mähmesser geschärft werden?
Wenn die Halmenden ausfransen und der Rasen ein bis zwei Tage nach der Mahd von oben grau wirkt, statt sauber grün zu bleiben. Ein stumpfes Messer reisst statt zu schneiden, und die offene Wunde trocknet aus. Bei normaler Gartennutzung ist einmal je Saison ein üblicher Rhythmus.
Wie lagere ich den Mäher über den Winter?
Gehäuseunterseite und Auswurfkanal von Grasresten befreien, Fangkorb trocknen, den Führungsholm einklappen und das Gerät frostfrei und trocken abstellen. Akkus gehören nicht bei voller oder leerer Ladung ins Lager, sondern teilgeladen und bei Zimmertemperatur. Alle Geräte haben einen klappbaren Holm, das spart in der Ecke rund die halbe Stellfläche.
Was bedeutet die Mähflächenangabe?
Sie nennt die Fläche, die ein voll geladener Akku unter günstigen Bedingungen schafft: trockenes, regelmässig gemähtes Gras auf ebenem Untergrund. Hoher Aufwuchs, Feuchtigkeit und Steigung senken den Wert deutlich. Nutze die Angabe zum Vergleich zwischen Modellen, nicht als Zusage.
Wie schwer darf ein Mäher sein?
Auf ebener Fläche spielt das Gewicht kaum eine Rolle, die Geräte werden geschoben, nicht getragen. Entscheidend ist, ob du das Gerät regelmässig anheben musst — über eine Stufe, in den Keller, ins Auto. Die Spanne reicht von 8,5 bis 14,3 kg, das Einhandgerät liegt bei 4,7 kg.
Braucht man einen Fangkorb?
Nur, wenn du das Schnittgut abfahren willst. Beim Mulchen bleibt es liegen, ein Korb ist dann überflüssig — das Einhandgerät hat aus diesem Grund keinen. Für hohes Gras, Laub im Herbst und die erste Mahd im Frühjahr ist ein Korb dagegen kaum zu ersetzen.
Was ist ein Einhandmäher?
Ein leichtes, einhändig geführtes Mulchgerät mit 21 cm Schnittbreite, drei Rädern und 4,7 kg Gewicht. Es ist für Flächen bis etwa 50 m² gedacht: Grabpflege, Böschungen, Streifen zwischen Sträuchern, Beetkanten. Als alleiniges Gerät für einen Hausgarten ist es nicht ausgelegt.
Wann lohnt Akku, wann Kabel?
Akku, sobald keine Steckdose in sinnvoller Reichweite liegt oder das Grundstück so verwinkelt ist, dass die Kabelführung stört. Kabel, wenn du eine grössere Fläche in einem Zug abräumen willst und keine Ladepause hinnehmen möchtest: 1.600 oder 2.000 W stehen unbegrenzt an.
Wann ist die erste Mahd im Frühjahr?
Sobald das Gras die Zielhöhe um ein Drittel überschritten hat, in der Regel im März oder April bei Bodentemperaturen um 8 bis 10 °C. Der erste Schnitt fällt nicht zu tief aus — 40 bis 50 mm sind ein guter Startwert, tiefer geht es erst, wenn die Narbe wieder dicht steht.

































