36 V
4 in 1
33 cm
4,3 kg
1,5 kW
4 in 1
42 cm
5,5 kg
1,0 kW
4 in 1
45 cm
6,0 kg
Ein Multitool mit drei Aufsätzen oder drei einzelne Geräte?
Ein Multitool für den Garten bündelt Freischneider, Kettensäge und Heckenschere in einem Antrieb — alle vier Geräte hier sind 4-in-1-Systeme mit drei Aufsätzen an einem teilbaren Aluminiumrohr. Ob sich das rechnet, entscheidet nicht die Technik, sondern wie oft du die Funktionen brauchst.
| Lösung | Vorteile | Nachteile | Lohnt sich für |
|---|---|---|---|
| Ein Kombigerät mit drei Aufsätzen |
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Grundstücke, auf denen jede der drei Arbeiten wenige Male im Jahr anfällt. |
| Drei einzelne Geräte |
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Grundstücke, auf denen ein Werkzeug wöchentlich läuft, etwa Freischneiden an Böschungen. |
Die Rechnung geht nicht überall auf, und das ist keine Frage der Qualität. Wenn du die Hecke wöchentlich nachschneidest, montierst du den 380 bis 400 mm langen Scherenaufsatz jedes Mal neu. Das Kombigerät spielt seine Stärke dort aus, wo zwei der drei Aufgaben selten anfallen.
Was ein Kombigerät im Garten übernimmt
Alle vier teilen denselben Aufbau: Der Antriebskopf sitzt oben an einem Aluminiumschaft mit 26 mm Durchmesser, unten wird der Aufsatz über einen teilbaren Schnellverschluss aufgesteckt. Mit Verlängerungsrohr messen die Benzingeräte 2,88 m, das Akkugerät 2,14 bis 2,85 m.
Der Freischneideraufsatz arbeitet doppelt: Doppelfaden für Gras, 3-Zahn-Dickichtmesser für verholzte Stängel. Der Faden schneidet 420 bis 450 mm breit, das Messer 255 mm. Ein Stoß des Kopfes auf den Boden gibt über die Tippautomatik neuen Faden frei, ohne den Motor abzustellen.
Der Heckenscherenaufsatz verstellt seinen Schnittwinkel zwölffach bis 170°, das Schwert steht von steil nach oben bis flach nach unten. So schneidest du eine 2,50 m hohe Hecke auch oben vom Boden aus. Die Schnittlänge liegt bei 380 bis 400 mm, die Schnittstärke bei 23 bis 24 mm.
Der Kettensägenaufsatz lässt sich bis 90° abwinkeln, bei den Benzinmodellen in sieben, beim Akkugerät in fünf Rasterstufen. Das Schwert misst 25,4 cm und stammt bei allen vier Geräten von OREGON, versorgt von einer automatischen Kettenschmierung aus 120 bis 150 ml Öltank.
Akku oder Benzin
Akkuantrieb — sofort startbereit, kein Gemisch
Ein Akku, ein Druck auf den Schalter. Kein Mischen im Verhältnis 1:40, kein Startseil, keine Kraftstoffreste über den Winter. Der bürstenlose 36-V-Motor läuft je nach Aufsatz 25 bis 60 Minuten ohne Last, gemessen mit 4,0 Ah — die Heckenschere am längsten.
Der eigentliche Punkt ist das Gewicht: 3,7 kg mit Heckenscherenaufsatz gegenüber 6,0 kg plus Aufsatz beim schwersten Benzingerät. Über Kopf sind das Minuten mehr, bevor die Arme müde werden.
Zu den Akku-MultitoolsBenzinantrieb — netzunabhängige Dauerleistung
Drei der vier Geräte laufen mit einem 2-Takt-Motor zwischen 32,6 und 51,7 cm³ Hubraum, der 0,9 bis 1,5 kW abgibt. Der Tank fasst 750 bis 1.300 ml Gemisch — genug für eine lange Runde ohne Ladepause. Für Flächen ohne Stromanschluss ist das der entscheidende Unterschied.
Der Preis dafür ist Lärm und Wartung: Der Schallleistungspegel liegt bei 114 bis 115 dB(A). Dieser genormte Wert beschreibt die abgegebene Schallenergie, nicht die Lautstärke am Ohr — Gehörschutz ist trotzdem Pflicht. Dazu kommen Luftfilter, Zündkerze und ein Tank, der über den Winter leer gehört.
Zu den Benzin-MultitoolsWie der Aufsatzwechsel abläuft
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Motor abstellen und abkühlen lassen
Zieh bei Benzingeräten den Zündkerzenstecker ab, bei Akkugeräten nimm den Akku heraus. Auspuff und Getriebe bleiben minutenlang heiß, und der Schaft wird direkt daneben geöffnet. Sichere den Sägeaufsatz mit dem Kettenschutz — das Schwert trägt 25,4 cm scharfe Zähne.
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Schnellverschluss am Schaft lösen
Das Aluminiumrohr mit 26 mm Durchmesser ist in der Mitte geteilt. Der Schnellverschluss besteht aus Sperrknopf und Klemmschraube: erst die Schraube von Hand lösen, dann den Knopf gedrückt halten. Werkzeug brauchst du dafür nicht.
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Aufsatz abziehen und die Antriebswelle prüfen
Zieh den unteren Schaftteil gerade heraus, ohne zu verkanten. Innen läuft die starre Stahlwelle; ihr Ende muss sauber und leicht gefettet sein. Späne oder verharztes Gras sind die häufigste Ursache dafür, dass ein Aufsatz nicht bis zum Anschlag rutscht.
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Neuen Aufsatz einschieben und verriegeln
Schieb den Aufsatz mit leichter Drehbewegung ein, bis der Sperrknopf hörbar einrastet — erst dann sind Welle und Kupplung im Eingriff. Danach die Klemmschraube anziehen. Ein Aufsatz, der sich von Hand verdrehen lässt, darf nicht starten.
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Schultergurt und Balance neu einstellen
Der Handgriff, den fast alle überspringen. Jeder Aufsatz verschiebt den Schwerpunkt: Zwischen 3,7 kg mit Heckenschere und 5,2 kg mit Kettensäge liegen anderthalb Kilogramm vor dem Körper. Stell Aufhängeöse und Gurtlänge nach jedem Wechsel neu ein, sonst tragen die Arme, was der Gurt tragen sollte.
Vier Grundstücke, vier Empfehlungen
Hausgarten mit Hecke und wenigen Bäumen
Alle drei Arbeiten fallen an, keine dauert lange: 20 bis 40 m Hecke zweimal im Jahr, ein paar Obstbaumäste im Winter, Rasenkanten im Sommer. Bei 20 Minuten Arbeitszeit wiegt die Startvorbereitung schwerer als jede Motorleistung.
Empfehlung: Akkuantrieb
Großes Grundstück ohne Stromanschluss
Jenseits der Kabellänge gibt es keine Ladepause. Ein Tank mit 900 bis 1.300 ml reicht für eine lange Runde, Nachschub passt in den Kanister. Bei Wildwuchs trägt der Hubraum von 51,7 cm³ das 3-Zahn-Messer durch Bestände, an denen kleinere Motoren einbrechen.
Empfehlung: Benzinantrieb mit großem Hubraum
Wochenendgrundstück mit wenig Lagerplatz
In einer 4 m² großen Gerätehütte konkurriert jedes Werkzeug mit dem nächsten. Der teilbare Schaft macht aus 2,88 m zwei Hälften von rund anderthalb Metern; drei Aufsätze belegen weniger Wandfläche als drei Geräte, und der Kofferraumtransport gelingt ebenso.
Empfehlung: beide Antriebe, teilbarer Schaft ist Pflicht
Obstwiese mit regelmäßigem Entastungsbedarf
Wo überwiegend gesägt wird, ist der Sägeaufsatz das Hauptwerkzeug. Mit 76 cm Verlängerungsrohr und 90° Winkelverstellung erreichst du Äste in etwa 4 m Höhe. Entscheidend ist die Kettengeschwindigkeit: Zwischen 9,8 und 21 m/s liegt der Unterschied zwischen Sägen und Schaben.
Empfehlung: Benzinantrieb mit hoher Kettengeschwindigkeit
Alle vier Modelle im Vergleich
Gemeinsam haben alle vier: OREGON-Markenschwert mit automatischer Kettenschmierung, Freischneideraufsatz mit Tippautomatik, Doppelfaden und 3-Zahn-Messer, Heckenschere mit zwölffacher Winkelverstellung bis 170°, dazu einen Schultergurt. Die Tabelle zeigt deshalb nur die Unterschiede.
| Modell | Antrieb | Motorleistung | Gewicht | Verlängerungsrohr | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|
| IB-MT 36 | Akku 36 V, bürstenlos | keine kW-Angabe | 3,7 / 4,3 / 5,2 kg je Aufsatz, ohne Akku | 79 cm | Einziges Akkugerät. Zwei Drehzahlstufen, Länge 2,14–2,85 m einstellbar, Laufzeit 25–60 min ohne Last bei 4,0 Ah. |
| IBKH 33 | Benzin 2-Takt, 32,6 cm³ | 0,9 kW / 1,2 PS | 6,0 kg + Aufsatz | 76 cm | Höchste Kettengeschwindigkeit mit 21 m/s. Tank 900 ml, Doppel-Schultergurt, Ersatzspule und Ersatzkette als Zubehör. |
| IBKH 33-1 | Benzin 2-Takt, 32,6 cm³ | 1 kW / 1,3 PS | 6,0 kg + Aufsatz | 76 cm | Größte Fadenschnittbreite mit 450 mm. Tank 750 ml, Kettengeschwindigkeit 9,8 m/s. |
| IBKH 52-1 | Benzin 2-Takt, 51,7 cm³ | 1,5 kW / 2,0 PS | 5,5 kg + Aufsatz | 76 cm | Stärkster Motor, größter Tank mit 1.300 ml, dabei das leichteste Benzingerät. Kettengeschwindigkeit 14,3 m/s. |
Beim Lesen dieser Tabelle zählt das Gewicht mehr als die Motorleistung. Zwischen 0,9 und 1,5 kW liegen wenige Sekunden pro Schnitt; zwischen 3,7 kg und 6,0 kg plus Aufsatz liegt die Frage, ob du eine Hecke in einem Zug schneidest oder dreimal absetzt. Weil das Gewicht je Aufsatz wechselt, gibt es nicht ein Gewicht, sondern eines je Konfiguration: Beim Akkugerät wiegt die Konfiguration mit Kettensäge 5,2 kg, die mit Heckenschere 3,7 kg.
Über Kopf verstärkt sich das. Ein Gerät, das am ausgestreckten Arm 4 m hoch gehalten wird, wirkt über den Hebel schwerer als auf der Waage — genau so arbeitest du mit dem Sägeaufsatz am 76 cm langen Verlängerungsrohr.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Aufsatzumfang
Alle vier kommen als 4-in-1-Set mit drei Aufsätzen: Freischneider, Kettensäge, Heckenschere. Prüf bei fremden Angeboten, ob der vierte Bestandteil ein Aufsatz ist oder das Basisgerät.
Gewicht je Aufsatz, nicht als Einzelwert
Das Gewicht schwankt zwischen den Konfigurationen um mehr als ein Kilogramm, dazu kommen Akku oder ein Tank mit bis zu 1.300 ml. Vergleich die Konfiguration, die du am häufigsten nutzt.
Schaft und Schnellverschluss
Der Aluminiumschaft mit 26 mm Durchmesser ist teilbar — zwei Hälften statt 2,88 m am Stück. Der Verschluss sollte ohne Werkzeug öffnen und neben der Klemmschraube einen Sperrknopf haben.
Winkelverstellung
Die Heckenschere verstellt sich zwölffach bis 170°, die Kettensäge bis 90° in fünf oder sieben Rasterstufen. Davon hängt ab, ob du die Heckenoberseite vom Boden aus erreichst oder auf die Leiter steigst.
Schultergurt und Balance
Ein Einfachgurt reicht für kurze Einsätze, ein Doppelgurt verteilt 6,0 kg plus Aufsatz auf beide Schultern. Wichtiger ist die verstellbare Aufhängeöse — ohne sie bleibt der Schwerpunkt nach dem Wechsel falsch.
Wartung: ein Antrieb statt drei
Luftfilter, Zündkerze und Tank fallen einmal an statt dreimal, und alle drei Benzinmodelle wechseln den Luftfilter werkzeuglos. Beim Akkugerät entfällt dieser Block, dafür kommt die Akkupflege hinzu.
Häufige Fragen zu Kombigeräten
Lohnt sich ein Multitool für den Garten?
Ja, wenn keine der drei Funktionen regelmäßig läuft: Du sparst zwei Antriebe, zwei Lagerplätze und zwei Wartungen. Brauchst du ein Werkzeug wöchentlich, ist dafür ein Einzelgerät besser.
Welche Aufsätze sind bei einem 4-in-1-Set dabei?
Drei: Freischneider mit Doppelfaden und 3-Zahn-Messer, Kettensäge mit OREGON-Schwert und 76 oder 79 cm Verlängerungsrohr, Heckenschere mit 380 bis 400 mm Schnittlänge. Der Antriebskopf ist der vierte Bestandteil im Namen 4 in 1.
Wie lange dauert ein Aufsatzwechsel?
Etwa eine Minute bei abgekühltem Motor. Der Schnellverschluss am geteilten Aluminiumrohr öffnet ohne Werkzeug, der neue Aufsatz wird bis zum hörbaren Einrasten eingeschoben. Rechne eine weitere Minute für den Schultergurt ein.
Kann ich Aufsätze einzeln nachkaufen?
Die drei Aufsätze gehören zum Set, Verschleißteile wie Fadenspule und Sägekette sind einzeln erhältlich. Ob ein Fremdaufsatz passt, hängt an Schaftdurchmesser und Wellenprofil — 26 mm Rohrdurchmesser allein garantieren keine Kompatibilität.
Wie schwer ist ein Multitool?
Zwischen 3,7 und 6,0 kg, je nach Gerät und Aufsatz. Der leichteste Wert gilt für die Akkuvariante mit Heckenschere ohne Akku, der höchste für Benzingeräte mit 6,0 kg plus Aufsatz.
Akku oder Benzin — was passt besser?
Akku bei kurzen Einsätzen mit Steckdose in Reichweite: kein Gemisch, kein Startseil, rund 2 kg weniger am Gurt. Benzin, wenn ohne Ladepause gearbeitet wird — ein Tank mit 900 bis 1.300 ml trägt länger als eine Akkuladung von 25 bis 60 Minuten.
Taugt der Sägeaufsatz für dicke Äste?
Bis etwa Unterarmstärke ja, darüber stößt das 25,4 cm lange Schwert an seine Grenze. Der Aufsatz ist für Entastungsschnitte über Kopf gebaut, nicht für Stammholz.
Welche Schutzausrüstung brauche ich?
Schutzbrille und Gehörschutz immer — Benzingeräte erreichen 114 bis 115 dB(A) Schallleistung. Beim Freischneiden mit 3-Zahn-Messer kommen feste Schuhe und Beinschutz dazu, über Kopf Helm mit Visier und Handschuhe.
Wie hoch komme ich mit dem Verlängerungsrohr?
Mit Verlängerungsrohr erreichen die Geräte 2,88 m Gesamtlänge, das Akkumodell 2,14 bis 2,85 m. Mit deiner Armreichweite ergibt das Schnitthöhen um 4 m. Höhere Äste gehören zum Baumpfleger, nicht auf eine Leiter mit laufendem Sägeaufsatz.
Was bedeutet ein teilbarer Schaft?
Das Aluminiumrohr lässt sich in der Mitte trennen, aus 2,88 m werden zwei Teile von rund anderthalb Metern. Das macht den Aufsatzwechsel möglich und verkürzt das Gerät.
Wie warte ich das Gerät?
Reinige nach jedem Einsatz die Schnittwerkzeuge und prüf den Ölstand im 120 bis 150 ml fassenden Kettenöltank. Bei Benzingeräten kommen Luftfilter und Zündkerze dazu, vor dem Winter den Tank leeren.
Ersetzt ein Kombigerät eine richtige Kettensäge?
Nein. Der Aufsatz ist eine Hochentaster-Säge mit 25,4 cm Schwert am langen Rohr, gebaut für Schnitte über Kopf. Eine handgeführte Kettensäge hat längeres Schwert und Krallenanschlag.













