Leistung
Leistung

0,8 kW

Schnittbreite
Schnittbreite

43 cm

Gewicht
Gewicht

6,5 kg

Geräuschpegel
Geräuschpegel

113 dB

Leistung
Leistung

1,25 kW

Schnittbreite
Schnittbreite

42 cm

Gewicht
Gewicht

8,0 kg

Geräuschpegel
Geräuschpegel

114 dB

Leistung
Leistung

1,1 kW

Schnittbreite
Schnittbreite

45 cm

Gewicht
Gewicht

8,4 kg

Geräuschpegel
Geräuschpegel

117 dB

Leistung
Leistung

0,7 kW

Schnittbreite
Schnittbreite

43 cm

Gewicht
Gewicht

8,72 kg

Geräuschpegel
Geräuschpegel

112 dB

Drei Annahmen über Benzin-Freischneider, die Motoren kosten

Ein Benzin-Freischneider verzeiht harte Arbeit, aber keinen falschen Kraftstoff. Fast alle Motorschäden an Zweitaktern gehen nicht auf Verschleiss zurück, sondern auf drei Annahmen, die sich hartnäckig halten — und die alle drei mit dem zu tun haben, was im Tank ist.

„Etwas mehr Öl schadet nicht.“

Mehr Öl heisst mehr Sicherheit für den Motor — das klingt logisch und ist falsch.

Zu viel Öl verbrennt nicht mit.

Der Überschuss lagert sich als Ölkohle im Brennraum, am Kolben und im Auspuff ab. Das Gerät nimmt schlechter Gas an, verliert Drehzahl und qualmt. Das Mischungsverhältnis ist eine Vorgabe des Herstellers, keine Empfehlung mit Spielraum: Es steht in der Betriebsanleitung deines Geräts, und danach mischst du — nach oben wie nach unten.

„Benzin ist Benzin.“

Der Rest im Kanister vom letzten Herbst wird schon noch gehen.

Gemisch altert, und zwar schnell.

Ottokraftstoff enthält Ethanol, das Wasser aus der Luft zieht. Nach Wochen im halbvollen Kanister entmischt sich der Ansatz, es bilden sich Ablagerungen, und die feinen Düsen des Vergasers setzen sich zu. Das ist die mit Abstand häufigste Ursache dafür, dass ein Gerät im Frühjahr nicht anspringt — nicht die Zündkerze, auf die zuerst alle tippen.

„Ein Viertakter braucht kein Öl.“

Kein Gemisch, also nichts, worum man sich kümmern müsste.

Er braucht kein Gemisch — aber einen eigenen Ölhaushalt.

Das ist der Punkt, der am häufigsten verwechselt wird. Der Viertakter im Sortiment hat zwei getrennte Behälter: 720 ml für Benzin, 100 ml für Motoröl. Der Ölstand ist damit ein eigener Kontrollpunkt vor jedem Einsatz. Wer ihn übersieht, weil er „kein Gemisch mehr anrühren muss“, fährt den Motor trocken.

Zweitakt oder Viertakt — der Unterschied liegt nicht in der Leistung

Vier Motorsensen mit Verbrennungsmotor stehen in dieser Kategorie, drei davon arbeiten im Zweitaktverfahren, eine im Viertaktverfahren. Der Unterschied entscheidet weniger über die Kraft am Schneidwerkzeug als darüber, was du vor dem Einsatz tust und was du den ganzen Tag trägst.

Zweitakt — Kraftstoff und Öl in einem Tank

Beim Zweitakter schmiert das im Kraftstoff gelöste Öl den Motor. Es gibt keine Ölwanne, keine Ventilsteuerung und keinen zweiten Kreislauf — deshalb ist der Motor einfacher aufgebaut, leichter und dreht höher. Die Hubräume reichen hier von 25,0 bis 42,7 cm³, die Leistung von 0,8 bis 1,25 kW.

Der Preis dafür ist die Vorbereitung: Vor jedem Nachtanken brauchst du fertig angesetztes Gemisch im richtigen Verhältnis. Das ist Routine, sobald sie sitzt, aber sie fällt jedes Mal an. Die Tanks fassen 460 bis 1.300 ml — der grosse Tank verlängert die Arbeitszeit zwischen zwei Pausen spürbar.

Für alle, die ohnehin mit Gemisch arbeiten und Gewicht sparen wollen.

Viertakt — getrennte Kreisläufe, dafür mehr Gewicht

Der Viertakter tankt Benzin pur. Das Motoröl sitzt in einem eigenen 100-ml-Behälter und wird nicht mitverbrannt — daraus folgen ein geringerer Schadstoffausstoss, ein ruhigerer Lauf und der Wegfall des Mischens. Der Hubraum liegt bei 31 cm³, die Nennleistung bei 0,7 kW.

Diese Bequemlichkeit hat ein Gewicht: Ventiltrieb, Ölhaushalt und der zweite Behälter bringen das Gerät auf 8,72 kg. Damit ist ausgerechnet der schwächste Motor im Sortiment das schwerste Gerät — rund 2,2 kg mehr als der leichteste Zweitakter. Genau das ist die Rechnung, die du aufmachen musst: kein Kanister gegen zwei Kilo mehr am Gurt.

Für alle, die selten und in kurzen Einsätzen arbeiten und das Anmischen loswerden wollen.

Gemisch ansetzen und lagern

Fünf Schritte, die zusammen mehr über die Lebensdauer eines Zweitaktmotors entscheiden als jedes Ausstattungsmerkmal. Sie kosten beim ersten Mal zehn Minuten und danach zwei.

  1. Mischungsverhältnis aus der Betriebsanleitung nehmen

    Das Verhältnis ist geräteabhängig und steht in der Betriebsanleitung deines Modells, nicht auf der Ölflasche und nicht in einer allgemeinen Faustregel. Es gilt zusammen mit einer bestimmten Ölqualität — beides gehört zusammen und wird nicht einzeln ersetzt.

  2. Sauberen Kanister nehmen, erst Öl, dann Benzin

    Ein Mischkanister mit Skala macht die Sache reproduzierbar. Füll das Öl zuerst ein und gib das Benzin darüber: Der einlaufende Kraftstoff verwirbelt das Öl von selbst. Umgekehrt bleibt ein Ölfilm am Boden stehen, den du nur schwer wieder eingerührt bekommst.

  3. Verschliessen und gründlich durchschütteln

    Zwanzig bis dreissig Sekunden kräftig schütteln, bis die Flüssigkeit gleichmässig eingefärbt ist. Vor jedem Nachtanken noch einmal kurz aufschütteln, denn Gemisch entmischt sich im Stand. Beim Umfüllen gehören Handschuhe und Schutzbrille dazu, und der Motor ist dabei aus und abgekühlt.

  4. Nur so viel ansetzen, wie in wenigen Wochen weggeht

    Orientier dich am Tankvolumen deines Geräts — zwischen 460 und 1.300 ml pro Füllung. Wer eine Böschung zweimal im Jahr freischneidet, braucht keinen Fünf-Liter-Vorrat. Kleine Ansätze sind immer frisch, und frisches Gemisch ist der billigste Schutz vor Startproblemen.

  5. Rest nicht über den Winter stehen lassen

    Verbrauch den Rest zum Saisonende oder entsorg ihn über die Schadstoffsammlung. Den Tank fährst du vor der Einlagerung leer, statt ihn abzusaugen: So bleibt auch im Vergaser nichts stehen, was über Monate eintrocknen könnte. Kanister und Gerät lagern trocken, frostfrei und nicht in der Sonne.

Die vier Modelle im Vergleich

Hubraum, Leistung, Gewicht und Schallleistungspegel der vier Modelle. Der Schallleistungspegel beschreibt die vom Gerät abgegebene Schallenergie, nicht die Lautstärke an deinem Ohr.

Modell Motortyp Leistung Hubraum Gewicht Schallleistung Besonderheit
IBF 25-1 2-Takt 0,8 kW / 1,1 PS 25,0 cm³ 6,5 kg 113 dB(A) Leichtestes Gerät der vier. Tank 460 ml, Aluminiumrohr 25 mm, verstellbarer Bike-Griff.
IBF 31-4 4-Takt 0,7 kW / 1,0 PS 31 cm³ 8,72 kg 112 dB(A) Kein Gemisch nötig: 720 ml Benzintank, 100 ml Öltank getrennt. Werkzeugloser Luftfilterwechsel, Doppel-Schultergurt.
IBF 43 2-Takt 1,1 kW / 1,5 PS 42,7 cm³ 8,4 kg 117 dB(A) Loop-Handle statt Bike-Griff. Tank 960 ml, doppelt gelagerte Kurbelwelle, Schneidkopf mit Grasverwicklungsschutz.
IBF 4342 2-Takt 1,25 kW / 1,7 PS 42,7 cm³ 8,0 kg 114 dB(A) Stärkster Motor der vier, grösster Tank mit 1.300 ml. Komfort-Doppel-Schultergurt und Bike-Handle für die Balance.

Die Tabelle enthält eine Zeile, die der Intuition widerspricht: Das leistungsstärkste Gerät ist nicht das schwerste. Der Viertakter bringt mit 0,7 kW die niedrigste Nennleistung und mit 8,72 kg zugleich das höchste Gewicht auf die Waage, während der stärkste Zweitakter mit 1,25 kW bei 8,0 kg bleibt. Zwischen den beiden 42,7-cm³-Motoren liegen 0,15 kW und 0,4 kg — beides fällt in der Praxis weniger ins Gewicht als die Frage, ob dir ein 960-ml- oder ein 1.300-ml-Tank die passende Arbeitszeit zwischen zwei Tankstopps gibt.

Was 8,7 Kilogramm am Gurt bedeuten

Das Gewicht eines Freischneiders liegt nicht in deinen Händen, sondern im Gurt. Die Hände führen nur — sie halten das Gerät in der Waagerechten und schwenken es. Wenn dir nach einer Stunde die Unterarme brennen, ist fast immer der Gurt schuld und nicht das Gerät.

Zwischen dem leichtesten und dem schwersten Gerät dieser Kategorie liegen 2,22 kg. Das klingt nach wenig und ist über einen halben Vormittag der Unterschied zwischen durcharbeiten und absetzen. Die drei grösseren Modelle kommen deshalb mit Doppel-Schultergurt, der die Last auf beide Schultern und den Rücken verteilt statt auf eine Seite.

Der Karabiner sitzt richtig, wenn das Gerät bei losgelassenen Händen waagerecht in Hüfthöhe hängt und der Schneidkopf knapp über dem Boden schwebt. Kippt der Kopf nach unten, hängt der Gurt zu weit hinten; zieht das Gerät nach hinten, zu weit vorn. Das ist eine Sache von zwei Minuten, die viele nie machen.

Bei der Führung hilft die Griffform: Ein Bike-Griff erlaubt die breite, symmetrische Haltung für lange Schwenks über die Fläche, ein Loop-Handle lässt sich enger am Körper führen und kommt an Böschungen und zwischen Gehölzen besser zurecht. Der teilbare Aluminiumschaft mit Schnellverschluss, den alle vier Geräte haben, ändert daran nichts — er hilft beim Transport im Kofferraum und beim Verstauen, nicht beim Tragen.

Leichtestes Gerät
6,5 kg
Schwerstes Gerät
8,72 kg
Spanne
2,22 kg
Schaftdurchmesser
25 bis 26 mm
Gurt
einfach oder Doppel-Schultergurt
Schaft
teilbar, Schnellverschluss

Einwintern und im Frühjahr wieder in Betrieb nehmen

Ein Verbrennungsmotor überwintert nicht von allein. Diese Liste kostet eine halbe Stunde im Herbst und erspart im Frühjahr die Suche nach dem Grund, warum nichts passiert.

  • Tank leerfahren statt ablassen. Lass den Motor laufen, bis er von selbst ausgeht. Nur so bleibt auch im Vergaser kein Kraftstoff stehen, der über Monate eintrocknet und die Düsen verklebt.
  • Luftfilter herausnehmen und reinigen. Bei den grösseren Modellen geht das werkzeuglos. Ein zugesetzter Filter macht das Gemisch fett und ist eine der häufigsten Ursachen für unrunden Lauf.
  • Zündkerze prüfen. Rehbraun ist richtig. Schwarz und ölig deutet auf zu viel Öl im Gemisch oder einen verschmutzten Filter, hellgrau auf ein zu mageres Gemisch. Elektrodenabstand und Ersatzkerze nach Betriebsanleitung.
  • Schneidkopf und Schutzhaube säubern. Angetrocknete Grasreste halten Feuchtigkeit am Metall. Faden aus der Spule ziehen und auf Verhärtung prüfen, Messer auf Risse und verbogene Zähne kontrollieren.
  • Trocken und frostfrei lagern. Schaft an der Trennstelle lösen, Gerät liegend oder hängend unterbringen, nicht auf feuchtem Kellerboden. Beim Viertakter vor der Einlagerung den Ölstand prüfen.
  • Vor der neuen Saison frisch ansetzen. Neues Gemisch aus frischem Kraftstoff, keine Reste vom Vorjahr. Dann Primer betätigen, Choke setzen und erst danach ziehen — die Startfolge steht in der Betriebsanleitung deines Geräts.

Häufige Fragen zu Benzin-Freischneidern

Welches Mischungsverhältnis braucht mein Gerät?

Das steht in der Betriebsanleitung deines Modells und nur dort. Das Verhältnis hängt vom Motor und von der verwendeten Ölqualität ab und unterscheidet sich zwischen Geräten. Eine Zahl aus einem Forum oder von einem anderen Gerät zu übernehmen ist der schnellste Weg zu einem verkokten oder einem trocken gelaufenen Motor.

Welches Öl gehört ins Zweitaktgemisch?

Ein Zweitaktöl der in der Betriebsanleitung genannten Spezifikation. Motoröl für Viertakter, Getriebeöl oder Altöl sind kein Ersatz — sie verbrennen anders und hinterlassen Rückstände. Öl und Mischungsverhältnis gehören zusammen: Wechselst du die Ölsorte, gilt die Angabe des neuen Öls nicht automatisch für dein Gerät.

Wie lange ist fertig angesetztes Gemisch haltbar?

Deutlich kürzer als reines Benzin. Ethanolhaltiger Kraftstoff zieht Wasser aus der Luft, und der Ansatz entmischt sich im Stand. Setz deshalb nur so viel an, wie du in wenigen Wochen verbrauchst, lager es dicht verschlossen und dunkel, und schüttle vor jedem Nachtanken kurz auf.

Was passiert bei falsch angesetztem Gemisch?

Zu viel Öl verbrennt nicht mit und setzt Brennraum und Auspuff mit Ölkohle zu: Das Gerät qualmt, nimmt schlecht Gas an und verliert Leistung. Zu wenig Öl ist gefährlicher — dem Kolben fehlt der Schmierfilm, er reibt am Zylinder und kann in kurzer Zeit festgehen. Dieser Schaden ist in der Regel endgültig.

Zweitakt oder Viertakt — was passt zu mir?

Rechne mit deiner Einsatzdauer. Der Viertakter spart dir das Anmischen und läuft ruhiger, wiegt mit 8,72 kg aber am meisten und bringt 0,7 kW. Ein Zweitakter ist ab 6,5 kg zu haben und reicht bis 1,25 kW, verlangt dafür jedes Mal fertiges Gemisch. Kurze, seltene Einsätze sprechen für den Viertakter, lange Arbeitstage für den leichteren Zweitakter.

Braucht der Viertakter einen Ölwechsel?

Ja. Er hat einen eigenen Ölkreislauf mit 100 ml Fassungsvermögen, und dieses Öl altert und verschmutzt wie in jedem Viertaktmotor. Intervall, Ölsorte und Füllmenge stehen in der Betriebsanleitung. Zusätzlich gehört der Ölstand zur Kontrolle vor dem Einsatz — genau das ist der Punkt, der beim Umstieg vom Zweitakter am häufigsten vergessen wird.

Wie starte ich das Gerät richtig?

Die genaue Reihenfolge steht in der Betriebsanleitung, das Prinzip ist bei allen vier Geräten gleich: sicherer Stand, Schneidwerkzeug frei und ohne Bodenkontakt, Primer mehrfach betätigen, bei kaltem Motor den Choke setzen, dann am Startergriff ziehen. Springt der Motor an, Choke zurücknehmen und kurz warmlaufen lassen. Reiss nie am Seil bis zum Anschlag.

Warum springt der Motor nach dem Winter nicht an?

In den meisten Fällen wegen alten Kraftstoffs im Tank und im Vergaser. Ethanolhaltiges Gemisch entmischt sich und hinterlässt Ablagerungen in den Düsen. Prüf in dieser Reihenfolge: frisches Gemisch einfüllen, Luftfilter reinigen, Zündkerze ansehen. Erst danach lohnt der Weg in die Werkstatt.

Wie stelle ich den Schultergurt ein?

Häng das Gerät ein und lass die Hände los. Es soll waagerecht in Hüfthöhe hängen, der Schneidkopf knapp über dem Boden. Kippt der Kopf nach unten, verschieb den Karabiner nach vorn, zieht das Gerät nach hinten, entsprechend zurück. Bei einem Doppel-Schultergurt zuerst die Schulterriemen gleich lang stellen, dann die Aufhängung.

Was mache ich mit Restkraftstoff am Saisonende?

Am besten verbrauchen: den Tank leerfahren, bis der Motor von selbst ausgeht. Was im Kanister übrig bleibt, gehört zur Schadstoffsammlung des Wertstoffhofs und nicht in den Hausmüll, in die Kanalisation oder in den Boden. Über den Winter aufheben lohnt nicht — im Frühjahr ist der Ansatz ohnehin nicht mehr brauchbar.

Wie laut sind diese Geräte?

Die Schallleistungspegel der vier Modelle liegen zwischen 112 und 117 dB(A). Dieser Wert beschreibt die abgegebene Schallenergie des Geräts, nicht den Pegel an deinem Ohr. Gehörschutz ist bei Verbrennungsmotoren in diesem Bereich Pflicht, und für die Betriebszeiten in Wohngebieten gelten örtliche Regelungen, die du vor einem Einsatz am Sonntag oder in der Mittagszeit prüfen solltest.