20 V
33 cm
25-75 mm
11,3 kg
40 V
37 cm
25-75 mm
11,5 kg
36 V
38 cm
30-75 mm
12,5 kg
36 V
43 cm
30-75 mm
14,3 kg
36 V
33 cm
30-70 mm
8,5 kg
20 V
30 cm
2,2 kg
96 dB
Was einen Akku-Rasenmäher im Betrieb ausmacht
Ein Akku-Rasenmäher trägt seine Energie mit sich — zwischen 20 und 40 Volt, je nach Plattform. Das ändert drei Dinge im Alltag: wie du dich auf der Fläche bewegst, wie das Gerät anläuft, und wo die Arbeit endet.
Bewegungsfreiheit
Kein Kabel heisst: keine Bahnenplanung um den Anschluss herum, kein Ausweichen um Bäume und Beete. Auf verwinkelten Grundstücken fällt das ins Gewicht, weil dort ständig die Richtung wechselt — beim kleinsten Gerät mit 210 mm Schnittbreite auch zwischen Sträuchern. Und Flächen ohne Steckdose in Reichweite sind überhaupt erst erreichbar.
Startverhalten
Bügelschalter drücken, das Messer läuft. Kein Warmlauf, kein Nachtanken, und messbar weniger Schall: Die Akkugeräte im Sortiment liegen zwischen 78 und 96 dB(A) Schallleistungspegel, das leiseste Modell mit 36 Volt bei 78 dB(A). Der Wert beschreibt die abgegebene Schallenergie des Geräts, nicht die Lautstärke an deinem Ohr.
Die Grenze
Die Ladung ist endlich. Eine Akkufüllung reicht je nach Modell für 150 bis 600 m² — und genau diese Zahl ist die eine Angabe, die du vor dem Kauf einordnen können solltest. Ob Akku oder Kabel grundsätzlich das richtige Prinzip für dich ist, klärt die Übersicht der Rasenmäher.
150 bis 600 Quadratmeter pro Ladung — und was sie für deinen Garten bedeuten
Die Flächenangabe gilt für trockenes Gras auf ebener Fläche, bei gleichmässiger Halmlänge und regelmässigem Schnittrhythmus. Das ist der Normalfall eines gepflegten Rasens — und der Massstab, an dem sich die Geräte untereinander vergleichen lassen. Vier Dinge kosten darüber hinaus zusätzlich Energie: Feuchte Halme kleben am Messer und im Auswurfkanal, hohes Gras verlangt mehr Drehmoment pro Umdrehung, eine dichte, filzige Narbe bremst das Messer dauerhaft, und jede Steigung kostet Schiebekraft, die derselbe Akku aufbringen muss. Trifft bei dir mehreres davon zusammen, plan von vornherein mit dem nächstgrösseren Gerät oder einem zweiten Akku.
Neben der Fläche findest du bei jedem Gerät zwei Laufzeiten, und beide sind nützlich. Das 38-cm-Gerät mit 36 Volt bringt es auf 70 Minuten im Leerlauf mit einem 4,0-Ah-Akku, als Arbeitszeit im Gras stehen rund 30 Minuten. Beim 43er sind es 45 Minuten Leerlauf gegen etwa 25 Minuten Arbeit, beim 33er 35 gegen 15 Minuten mit 2,0 Ah. Der Leerlaufwert vergleicht die Akkus, der Arbeitswert plant deinen Nachmittag. Rechne mit dem zweiten, dann stimmt die Planung auch im Juni, wenn der Rasen am schnellsten wächst.
Praktisch heisst das: Nimm die Quadratmeterangabe als Vergleichswert zwischen den Modellen. Liegt deine Fläche nah am angegebenen Wert, nimm das nächstgrössere Gerät oder einen zweiten Akku. Was davon günstiger ausfällt, hängt am Akkusystem, das du ohnehin besitzt — bei vorhandenem 36-Volt-Akku ist es fast immer das grössere Gerät, ohne eigenes System der zweite Akku.
20 Volt oder 36 Volt: die Plattform entscheidet mit
Der Akku ist beim Akkumäher kein Zubehör, sondern die eigentliche Systementscheidung. Er kostet einen erheblichen Teil des Gerätepreises, altert eigenständig und passt entweder in weitere Geräte deines Gartens — oder eben nicht. Im Sortiment laufen zwei Plattformen nebeneinander, die untereinander nicht kompatibel sind.
20-Volt-Linie: viele Geräte, ein Akkutyp
Drei Mäher laufen auf der 20-Volt-Plattform: ein 33-cm-Gerät mit 150 m² Flächenangabe, ein 210-mm-Einhandgerät mit 4,7 kg, und ein 37-cm-Mäher, der zwei 20-Volt-Akkus in Reihe zu 40 Volt zusammenschaltet und deshalb mit zwei Akkus plus Doppel-Schnellladegerät ausgeliefert wird. Derselbe Akku steckt quer durch das Sortiment auch in Trimmern, Heckenscheren, Bläsern und Bodenhacken.
Diese Linie rechnet sich, wenn im Schuppen mehrere kleinere Geräte stehen, die selten gleichzeitig laufen. Ein Ersatzakku dient dann allen. Die Ladezeiten unterscheiden sich allerdings deutlich: 60 Minuten am Doppel-Schnellladegerät gegen rund vier Stunden am Standardladegerät des kleinsten Mähers.
Akkus mit 20 Volt ansehen36-Volt-Linie: mehr Spannung für breite Messer
Die drei grösseren Radmäher mit 33, 38 und 43 cm Schnittbreite arbeiten mit 36 Volt und tragen die Kennzeichnung „Akku powered by Bosch“. Höhere Spannung bedeutet bei gleicher Leistung weniger Strom und damit weniger Verlustwärme in Motor und Leitung — das ist der Grund, warum die breiten Messer auf dieser Plattform sitzen und nicht auf der kleineren.
Hier liegen auch die längsten Laufzeiten: 70 Minuten Leerlauf mit einem 4,0-Ah-Akku, Ladezeit rund zwei Stunden. Alle drei Geräte werden ohne Akku und Ladegerät geliefert, was die Rechnung für Besitzer eines 36-Volt-Systems verändert — und für alle anderen einen zusätzlichen Posten bedeutet.
Akkus mit 36 Volt ansehenEine dritte Möglichkeit gibt es nicht: Ein 20-Volt-Akku passt mechanisch nicht in einen 36-Volt-Schacht, und Adapter sind weder vorgesehen noch zulässig. Entscheide die Plattform deshalb vor dem Gerät, nicht danach — sie bindet dich länger als der Mäher selbst.
Was „SOLO“ bedeutet und wann sich das rechnet
Drei Modelle im Sortiment tragen den Zusatz SOLO in der Artikelnummer: die 36-Volt-Mäher mit 33, 38 und 43 cm Schnittbreite. SOLO heisst, dass Akku und Ladegerät nicht im Karton liegen. Du bekommst die Maschine, sonst nichts.
Das ist die günstigere Variante für jeden, der bereits ein 36-Volt-Gerät besitzt und den vorhandenen Akku weiterverwenden kann. Für alle anderen gehören Akku und Ladegerät in die Rechnung mit hinein: Ohne einen 4,0-Ah-Akku und ein passendes Ladegerät läuft keines der drei Geräte, beides kommt separat dazu. Prüf vor der Bestellung, welche Akkuspannung und welche Kapazität du zu Hause tatsächlich liegen hast — 36 Volt sind Pflicht, bei der Kapazität entscheidest du zwischen kurzer Ladepause und langer Laufzeit.
Die drei Geräte auf der 20-Volt-Plattform werden dagegen vollständig ausgeliefert: mit einem Akku und Ladegerät, das 37-cm-Modell sogar mit zwei Akkus und einem Doppel-Schnellladegerät. Wer zum ersten Mal auf Akku umsteigt und noch keine Zellen im Haus hat, fährt damit ohne Nachkauf los.
Die Akkumäher im Vergleich
| Modell | Spannung | Schnittbreite | Fläche bis | Fangkorb | Gewicht | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| ICM 2021 | 20 V / 2,0 Ah | 210 mm | 50 m² | —, nur Mulchen | 4,7 kg | Einhandgerät auf drei Rädern mit Schwenkgriff, 86 dB(A). Für Grabpflege, Beetkanten und Zwischenräume, an die kein 33er kommt. |
| ICM 2033 | 20 V / 2,0 Ah | 33 cm | 150 m² | 30 l | 11,3 kg | Gewichtsangabe inklusive Akku. 20 Minuten Laufzeit, Ladezeit ca. 4 Stunden, 96 dB(A). Akku und Ladegerät liegen bei. |
| ICM 2/2037 | 40 V (2×20 V) | 37 cm | 250 m² | 40 l | 11,5 kg | Zwei Akkus und Doppel-Schnellladegerät im Lieferumfang, 60 Minuten Ladezeit. Einziges Gerät mit 6-facher Schnitthöhenverstellung, 96 dB(A). |
| IB-LM 33 | 36 V | 33 cm | 250 m² | 30 l | 8,5 kg | Leichtester Radmäher, ohne Akku gewogen. 78 dB(A), Räder 140/140 mm, Schnitthöhe 30–70 mm. SOLO-Lieferung. |
| IB-LM 38 | 36 V | 38 cm | 400 m² | 42 l | 12,5 kg | Längste Laufzeit im Sortiment: 70 Minuten Leerlauf mit 4,0 Ah, rund 30 Minuten Arbeitszeit. Highwheeler 140/200 mm, kugelgelagert, 86 dB(A). SOLO-Lieferung. |
| IB-LM 43 | 36 V | 43 cm | 600 m² | 52 l | 14,3 kg | Grösste Fläche und grösster Fangkorb, Räder 178/235 mm. 45 Minuten Leerlauf, rund 25 Minuten Arbeitszeit, 91 dB(A). SOLO-Lieferung. |
Zwei Zeilen lohnen den zweiten Blick. Erstens die Gewichtsangaben: 11,3 kg beim kleinsten 20-Volt-Gerät sind inklusive Akku gemessen, 8,5 kg beim 33er mit 36 Volt ohne. Für einen ehrlichen Vergleich musst du beim SOLO-Gerät den Akku gedanklich addieren. Zweitens die Laufzeit: Das 38-cm-Modell hält länger durch als das grössere 43er, obwohl beide mit 36 Volt und 4,0 Ah arbeiten — das breitere Messer bewegt mehr Masse pro Umdrehung und zieht entsprechend mehr Strom. Mehr Schnittbreite bedeutet also nicht automatisch mehr geschaffte Fläche pro Ladung, sondern schnelleres Vorankommen bei kürzerer Laufzeit.
In dieser Kollektion steht ausserdem ein Akku-Rasentrimmer mit Trimmerwagen, der optisch an einen kleinen Mäher erinnert, technisch aber keiner ist — er schneidet mit Faden statt mit Messer. Er ist in der Tabelle bewusst nicht enthalten und in der Kategorie Akku-Rasentrimmer besser aufgehoben.
Was der bürstenlose Motor an Laufzeit bringt
Alle sechs Akkumäher im Sortiment arbeiten mit einem bürstenlosen Motor. Der Unterschied zum klassischen Bürstenmotor ist ein mechanischer: Bei diesem übertragen federbelastete Kohlebürsten den Strom auf den drehenden Anker, sie schleifen dabei permanent und reiben. Beim bürstenlosen Motor übernimmt eine Elektronik die Umschaltung, es gibt keinen schleifenden Kontakt mehr.
Für dich hat das zwei Folgen. Die eine ist Energie: Was nicht in Reibung und Funkenbildung verlorengeht, bleibt als nutzbare Leistung übrig — bei einem Gerät, dessen Energievorrat auf eine Akkuladung begrenzt ist, wirkt sich das direkt auf die Fläche aus, die du in einem Zug schaffst. Dazu kommt das intelligente Motormanagement, das den Verbrauch an die anliegende Last anpasst.
Die zweite Folge ist Verschleiss. Kohlebürsten sind ein Verschleissteil und werden bei ausreichend genutzten Geräten irgendwann kürzer, bis der Kontakt nachlässt. Ohne sie fällt dieser Wartungspunkt ersatzlos weg. Was bleibt, ist das Messer — das schärfst oder tauschst du unabhängig vom Motortyp.
- Motortyp
- bürstenlos, alle sechs Modelle
- Kohlebürsten
- keine, entfällt als Verschleissteil
- Steuerung
- intelligentes Motormanagement, lastabhängig
- Längste Laufzeit
- 70 min Leerlauf, 4,0 Ah, 36 V
- Leisestes Modell
- 78 dB(A), 33 cm, 36 V
- Lautestes Modell
- 96 dB(A), 20-Volt-Plattform
Bürstenlos ist dabei ein Konstruktionsmerkmal, das die ganze Baureihe trägt. Weil es hier alle sechs Geräte betrifft, taugt es nicht als Unterscheidungskriterium zwischen ihnen — dafür bleiben Schnittbreite, Fangkorbvolumen und Akkuplattform.
Ein Akku, zwei Akkus oder das grössere Gerät
Wenn eine Ladung nicht reicht, hast du drei Auswege, und sie kosten unterschiedlich viel. Der zweite Akku überbrückt die Pause, das grössere Gerät verkürzt die Arbeit, das Schnellladegerät verkürzt die Wartezeit. Was in deinem Fall passt, hängt an der Fläche und an dem, was schon im Schuppen steht.
- Deine Fläche liegt unter 50 m² und besteht aus Zwischenräumen
- Das 210-mm-Einhandgerät mit 4,7 kg reicht. Es hebt sich mit einer Hand über Beetkanten und arbeitet dort, wo ein 33-cm-Mäher nicht mehr wendet. Mehr dazu bei den Einhandmähern.
- Bis 150 m², und du steigst zum ersten Mal auf Akku um
- Das 33-cm-Gerät mit 20 Volt kommt mit Akku und Ladegerät. Plan die vier Stunden Ladezeit ein — mit einer Ladung pro Woche kommst du bei dieser Fläche aus.
- Rund 250 m², und Wartezeit stört dich mehr als Gewicht
- Das 37-cm-Modell liefert zwei Akkus und ein Doppel-Schnellladegerät mit 60 Minuten Ladezeit. Du mähst mit dem einen, während der andere lädt.
- Bis 400 m², und du willst selten den Fangkorb leeren
- 38 cm Schnittbreite, 42 l Fangkorb und 70 Minuten Leerlaufzeit sind die längste Kombination im Sortiment. Als SOLO-Gerät nur sinnvoll mit vorhandenem 36-Volt-Akku.
- 400 bis 600 m² am Stück, ohne Hindernisse
- 43 cm und 52 l Fangkorb. Rechne mit rund 25 Minuten Arbeitszeit je 4,0-Ah-Ladung — für 600 m² brauchst du realistisch einen zweiten Akku oder eine Ladepause.
- Du besitzt bereits 36-Volt-Akkus aus anderen Geräten
- Greif zu einem der drei SOLO-Modelle. Der Akku ist der teuerste Einzelposten am Akkumäher, und du hast ihn schon.
- Du besitzt 20-Volt-Akkus und liebäugelst mit 36 Volt
- Die Systeme sind nicht kompatibel. Entweder du bleibst bei 20 Volt und nimmst die kleinere Fläche in Kauf, oder du rechnest den Akkukauf beim 36-Volt-Gerät mit ein.
Ein zweiter Akku ist fast immer die kleinere Investition als das nächstgrössere Gerät — mit einer Einschränkung: Er verkürzt die Pause, nicht die Mähzeit. Wenn dich stört, dass du 45 Minuten hinter dem Gerät herläufst, hilft nur mehr Schnittbreite. Wenn dich stört, dass du zwischendurch zwei Stunden warten musst, hilft der zweite Akku.
Laden, lagern, überwintern
Ein Lithium-Ionen-Akku altert auch ohne Nutzung, und wie schnell, entscheidet sich am Ladezustand und an der Temperatur während der Standzeit. Der Mäher steht von Oktober bis April, das sind sechs Monate — die längste Einzelbelastung im Akkuleben. Diese Punkte kosten dich wenige Minuten und verlängern die nutzbare Zeit spürbar.
- Lager den Akku nicht leer. Ein bis zur Abschaltung entladener Akku ist der ungünstigste Lagerzustand; teilgeladen übersteht er die Standzeit deutlich besser.
- Nimm den Akku vor dem Einlagern aus dem Gerät. Im Schacht bleibt oft eine minimale Restentnahme, die über sechs Monate den Ladestand weiter absenkt.
- Lager ihn frostfrei und trocken, nicht in der unbeheizten Gartenhütte und nicht neben der Heizung. Kälte und dauerhafte Wärme belasten die Zellen auf unterschiedliche Weise.
- Lass das Ladegerät nach dem Ladevorgang nicht dauerhaft angeschlossen. 2,0 Ah sind in 65 Minuten voll, 4,0 Ah brauchen rund zwei Stunden am 36-Volt-Ladegerät, etwa vier Stunden am Standardgerät der 20-Volt-Linie.
- Halt die Kontakte sauber und trocken. Grasreste und Feuchtigkeit im Akkuschacht erhöhen den Übergangswiderstand — wisch den Schacht nach dem Mähen aus, bevor du den Akku wieder einsetzt.
- Lad den Akku vor der ersten Mahd im Frühjahr einmal vollständig. So merkst du vor dem Einsatz, ob er die Ladung noch annimmt, und stehst nicht mit halbem Rasen da.
- Lad einen warmen Akku nicht sofort. Nach einer langen Mahd hat er Betriebstemperatur; lass ihn erst abkühlen, bevor du ihn ansteckst.
Wenn du das Gerät selbst reinigst, zieh vorher den Akku. Bei einem Kabelgerät zieht man den Stecker — beim Akkumäher ist der entnommene Akku das Gegenstück dazu, und er ist der einzige zuverlässige Schutz gegen ein anlaufendes Messer, während deine Hand am Mähdeck liegt.
Häufige Fragen zu Akku-Rasenmähern
Reicht ein Akku für meine Rasenfläche?
Plan mit der Arbeitszeit, nicht mit dem Leerlaufwert. Das 38-cm-Gerät kommt auf 70 Minuten Leerlauf und rund 30 Minuten Arbeitszeit mit 4,0 Ah, das 43er auf 45 gegen 25 Minuten. Liegt deine Fläche nah am angegebenen Quadratmeterwert, nimm das nächstgrössere Gerät oder einen zweiten Akku.
Wie lange dauert es, bis ein Akku wieder voll ist?
Das hängt an Kapazität und Ladegerät. 2,0 Ah brauchen 65 Minuten am 36-Volt-Ladegerät, 4,0 Ah rund zwei Stunden. Das Doppel-Schnellladegerät des 37-cm-Modells lädt in 60 Minuten, das Standardladegerät der 20-Volt-Linie braucht etwa vier Stunden.
Kann ich Akkus meiner anderen IKRA-Geräte im Mäher nutzen?
Ja, wenn die Spannung stimmt. Die 20-Volt-Akkus sind über Trimmer, Heckenscheren, Bläser und Bodenhacken hinweg dieselben, die 36-Volt-Akkus ebenso innerhalb ihrer Linie. Zwischen den beiden Plattformen geht nichts: Ein 20-Volt-Akku passt nicht in ein 36-Volt-Gerät.
Was bedeutet SOLO in der Artikelbezeichnung?
SOLO heisst, dass weder Akku noch Ladegerät im Lieferumfang enthalten sind. Das betrifft die drei 36-Volt-Mäher mit 33, 38 und 43 cm Schnittbreite. Wenn du noch keinen 36-Volt-Akku besitzt, musst du beides separat dazurechnen, sonst läuft das Gerät nicht.
Lohnt sich ein zweiter Akku?
Er lohnt sich, wenn dich die Ladepause stört — mit zwei Akkus mähst du durch. Er lohnt sich nicht, wenn dich die Mähdauer selbst stört: Daran ändert nur mehr Schnittbreite etwas. Bei Flächen ab etwa 400 m² und einer Arbeitszeit von rund 25 bis 30 Minuten je Ladung ist der zweite Akku meist die günstigere Lösung.
Was bringt ein bürstenloser Motor beim Mähen?
Er kommt ohne schleifende Kohlebürsten aus. Dadurch geht weniger Energie als Reibung verloren, was bei begrenztem Akkuvorrat direkt der Laufzeit zugutekommt, und ein Verschleissteil entfällt. Alle sechs Akkumäher im Sortiment haben diesen Motortyp — als Unterscheidungsmerkmal zwischen ihnen taugt er deshalb nicht.
Wie lagere ich den Akku über den Winter?
Teilgeladen, frostfrei und trocken, und ausserhalb des Geräts. Ein leer gelagerter Akku nimmt über sechs Monate Standzeit am stärksten Schaden. Das Ladegerät gehört nach dem Laden vom Netz. Vor der ersten Mahd lädst du einmal vollständig und siehst dabei, ob der Akku die Ladung noch annimmt.
Verliert der Akku mit den Jahren an Kapazität?
Ja. Lithium-Ionen-Zellen altern durch Ladezyklen und durch Zeit, unabhängig voneinander. Praktisch merkst du das daran, dass dieselbe Fläche nicht mehr mit einer Ladung fertig wird. Wenn aus 30 Minuten Arbeitszeit spürbar weniger geworden ist, ersetzt du den Akku, nicht das Gerät.
Kann ich bei Kälte mähen?
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt gibt eine Lithium-Ionen-Zelle weniger Leistung ab, die Laufzeit sinkt entsprechend. Da die Mähsaison ohnehin in der frostfreien Zeit liegt, spielt das selten eine Rolle. Lager den Akku aber nie im Frost und lad ihn nicht kalt.
Was passiert, wenn der Akku beim Mähen leer wird?
Die Elektronik schaltet das Gerät ab, bevor die Zellen tiefentladen werden — das Messer läuft aus, statt langsam schwächer zu werden. Der Mäher bleibt dabei stehen, wo er ist. Der Schutz ist gewollt: Eine Tiefentladung kostet den Akku dauerhaft Kapazität.
Passen Bosch-Akkus in die 36-Volt-Mäher?
Die drei 36-Volt-Geräte tragen die Kennzeichnung „Akku powered by Bosch“ und arbeiten mit dem zugehörigen Akkusystem. Welche Zellen konkret passen, steht in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Geräts. Verlass dich nicht auf die blosse Übereinstimmung der Spannungsangabe.
Woran erkenne ich, dass der Akku altert?
An drei Anzeichen: Die geschaffte Fläche pro Ladung sinkt bei gleicher Grasart und gleichem Rhythmus, die Ladezeit verkürzt sich auffällig, weil weniger Kapazität gefüllt wird, und der Akku wird beim Laden oder Arbeiten wärmer als früher. Meist fällt zuerst das Erste auf.
Ist ein 4,0-Ah-Akku doppelt so gut wie einer mit 2,0 Ah?
Er speichert die doppelte Energiemenge und läuft entsprechend länger, aber er lädt auch länger: rund zwei Stunden gegen 65 Minuten. Mehr Leistung liefert er nicht — die bestimmt die Spannung. Der grössere Akku wiegt zudem mehr, was du bei einem Gerät ab 12,5 kg mitschiebst.





























