3200 W
300 km/h
3 in 1
3,2 kg
3000 W
240 km/h
3 in 1
2,8 kg
Ein Räumtag mit dem Elektro-Laubbläser in fünf Schritten
Ein Elektro-Laubbläser mit Kabel arbeitet am Stück durch, deshalb lohnt sich eine feste Reihenfolge: erst blasen, dann saugen, dann leeren. Wer die Reihenfolge umdreht, fährt dieselbe Fläche zweimal ab.
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Kabel auslegen und einhängen
Leg das Verlängerungskabel vom Anschluss zur weitesten Ecke der Fläche und arbeite dich von dort zurück. So liegt es hinter dir und nicht im Laubhaufen. Häng es vor dem Einschalten in die Zugentlastung am Griff — die Schlaufe hält die Steckverbindung, wenn du hängen bleibst.
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Trockenes Laub auf die freie Fläche blasen
Nimm zuerst die Ecken, die Kieswege und die Streifen unter Hecken. Mit 240 bis 300 km/h Blasgeschwindigkeit kommt Laub auch aus Rindenmulch heraus. Genau dort drehst du die stufenlose Geschwindigkeitsregulierung zurück: Auf der halben Stufe bewegt sich das Laub, der Kies bleibt liegen. Schieb alles zu zwei oder drei flachen Haufen zusammen.
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Auf Saugen umbauen
Blasrohr abnehmen, Saugrohr mit dem Schnellverschluss ansetzen, Fangsack einhängen, Wahlschalter umlegen — das dauert unter einer Minute und braucht kein Werkzeug. Danach fährst du die Haufen langsam ab, damit die Luft mitnimmt, was sie tragen kann.
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Fangsack leeren, bevor er ganz voll ist
40 bis 45 Liter füllen sich mit gehäckseltem Laub in wenigen Minuten. Leere den Sack, sobald er sich prall anfühlt: Ein voller Sack setzt dem Luftstrom Widerstand entgegen, und die Aufnahme wird zäher. Der Schnellverschluss ist dafür gemacht, dass das mehrfach am Tag geht.
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Rohr und Fangsack trocknen lassen
Nimm das Rohr ab und schüttle den Sack aus. Feuchte Laubreste, die über Nacht im Rohr bleiben, trocknen fest und sind am nächsten Einsatz nur mit einem Stock zu lösen. Das abnehmbare Rohr macht die Lagerung nebenbei schmaler.
Die Teile am Gerät, kurz benannt
Beide Geräte tragen dieselben Baugruppen. Wenn die Bedienungsanleitung von der Zugentlastung oder vom Wahlschalter spricht, sind diese Teile gemeint.
- Blasrohr
- Das schmale, gerade Rohr. Es bündelt den Luftstrom auf einen Punkt und bringt ihn auf 240 bis 300 km/h.
- Saugrohr
- Das weitere Rohr mit Führungsrollen am unteren Ende. Die Rollen halten den Abstand zum Boden konstant, damit du das Rohr nicht selbst in Schwebe hältst.
- Häckselwerk
- Das Schaufelrad hinter dem Saugrohr, beim stärkeren Modell mit Metallmessern. Es zerkleinert das Laub auf dem Weg in den Sack.
- Fangsack
- Der Gewebesack mit 40 beziehungsweise 45 Litern. Er ist luftdurchlässig, weil die Saugluft hinaus muss — deshalb wird er aussen staubig.
- Geschwindigkeitsregulierung
- Der stufenlose Regler am Griff, bei einem der beiden Geräte von 7.000 bis 14.000 Umdrehungen pro Minute. Er ist kein Sparmodus, sondern die Einstellung für empfindliche Flächen.
- Schultergurt
- Der Tragegurt nimmt das Gewicht von Arm und Handgelenk auf die Schulter. Bei längeren Durchgängen im Saugbetrieb ist er kein Zubehör, sondern Ausdauerreserve.
- Zugentlastung
- Die Öse oder der Haken am Gehäuse, in die das Verlängerungskabel als Schlaufe eingehängt wird. Sie hält Zug vom Stecker fern.
Zwei Annahmen über Watt und Saugleistung
Die Wattzahl klingt nach der Kennzahl, an der sich zwei Geräte sortieren lassen — 3.000 gegen 3.200 W.
Die Leistungsaufnahme beschreibt, was das Gerät aus der Steckdose zieht. Über die Arbeit sagen die Luftwerte mehr: 10 beziehungsweise 13 m³/min bewegte Luft und 240 gegen 300 km/h. Nimm die Wattzahl als Vergleichswert zwischen den beiden Modellen — entscheide über Fangsackgrösse und Gewicht.
Nasses Laub liegt schwer und lässt sich schlecht blasen — also gleich absaugen.
Klebrige Blätter legen sich als Schicht ins Saugrohr und vor das Häckselwerk. Für nasses Laub ist das Blasen die richtige Funktion: zusammenschieben, ein bis zwei trockene Stunden abwarten, dann aufnehmen. So bleibt der Weg zum Fangsack frei.
Kurze Kontrolle vor dem Einsatz
- Verlängerungskabel durch die Hand ziehen und auf Schnitte, Quetschstellen und poröse Isolierung prüfen. Länge und Querschnitt stehen in der Bedienungsanleitung.
- Fangsack eingehängt, Reissverschluss geschlossen — ohne montierten Sack wird im Saugbetrieb nicht gearbeitet.
- Saugrohr gegen das Licht halten: keine Laubreste, keine Zweige, kein festgetrockneter Belag.
- Rohrverbindung eingerastet, Schnellverschluss verriegelt. Ein Rohr, das sich im Betrieb löst, nimmt den Luftstrom mit.
- Die Fläche einmal ablaufen: Steine, Draht und Tannenzapfen einsammeln, bevor sie ins Häckselwerk geraten.
- Gehörschutz griffbereit — beide Geräte geben 106 dB(A) Schallleistung ab, also die Schallenergie am Gerät, nicht den Pegel an deinem Ohr.
Was 3.200 Watt am Netz bedeuten
Laubräumen ist im Herbst keine Sache von zehn Minuten. Eine Fläche mit Bäumen wird in einem Zug abgearbeitet — und genau darauf ist ein Gerät am Kabel ausgelegt.
Dauerbetrieb ohne Pause
3.000 und 3.200 W stehen an, solange die Steckdose Strom liefert. Du planst den Räumtag nach der Fläche und legst die Pause dann ein, wenn du sie brauchst.
Gewicht im Saugbetrieb
Im Saugbetrieb kommen Saugrohr und Fangsack ans Gerät, und der Sack füllt sich. Die Geräte liegen bei 2,8 kg und bei 3,2 bis 4,1 kg. Häng den Schultergurt ein.
Die Grenze ist das Kabel
Der Arbeitsradius endet dort, wo das Kabel endet. Für Flächen ohne Steckdose in Reichweite führt der Weg zum Akkugerät.
Häufige Fragen zu Laubsaugern mit Kabel
Wie lang darf das Verlängerungskabel sein?
Länge und Mindestquerschnitt stehen in der Bedienungsanleitung — halte dich an diese Angabe. Der Zusammenhang dahinter: Je länger die Leitung, desto grösser muss der Aderquerschnitt sein, damit bei 3.000 bis 3.200 W keine Spannung auf der Strecke verlorengeht.
Was bringen 3.200 gegenüber 3.000 Watt?
An den Luftwerten: 13 statt 10 m³/min und 300 statt 240 km/h. Das merkst du vor allem bei feuchtem, schwerem Laub und auf rauem Untergrund. Für eine normale Rasen- und Wegfläche reichen beide Geräte, dort entscheiden Fangsackgrösse und Gewicht.
Wie wechsle ich zwischen Blasen und Saugen?
Rohr am Schnellverschluss lösen, das andere Rohr aufsetzen, den Fangsack einhängen und den Wahlschalter umlegen. Beide Geräte sind dafür ohne Werkzeug ausgelegt. Zieh vor jedem Umbau den Netzstecker.
Wie oft muss ich den Fangsack leeren?
Sobald er prall wird. Bei 40 bis 45 Litern und dichtem Laubfall sind das mehrere Male pro Stunde. Das Anzeichen kommt vor dem Blick auf den Sack: Die Aufnahme wird zäher, weil die Abluft nicht mehr frei durch das Gewebe entweicht.
Was tue ich bei verstopftem Saugrohr?
Netzstecker ziehen, Rohr abnehmen und den Pfropfen von der Rohrseite her herausschieben, nicht mit der Hand vom Häckselwerk aus. Ein Besenstiel reicht. Danach das Rohr ausklopfen.
Darf ich bei Nässe arbeiten?
Nein. Ein Gerät am 230-Volt-Netz wird nicht bei Regen und nicht auf nassem Untergrund betrieben, und Stecker und Kupplung bleiben trocken. Warte nach einem Schauer, bis Fläche und Laub abgetrocknet sind — das nützt nebenbei dem Saugbetrieb.
Wie führe ich das Kabel beim Arbeiten?
Häng es in die Zugentlastung ein und arbeite von der Steckdose weg in Bahnen. So liegt die Leitung hinter dir statt im Laub. Vermeide Kreise um einen Baum oder Pfosten — dabei wickelt sich das Kabel auf und du stehst nach der halben Fläche fest.
Was macht die Geschwindigkeitsregulierung?
Sie regelt den Luftstrom stufenlos, bei einem der beiden Geräte über 7.000 bis 14.000 Umdrehungen pro Minute. Auf voller Stufe räumst du grosse Flächen schnell, auf halber Stufe bewegst du Laub aus Kiesbeeten, ohne den Untergrund mitzunehmen.
Wie reinige ich das Gerät nach dem Einsatz?
Netzstecker ziehen, Rohr abnehmen, Fangsack ausleeren und ausschütteln, Lüftungsschlitze am Gehäuse trocken abbürsten. Nicht abspritzen. Lager das Gerät erst ein, wenn Rohr und Sack innen trocken sind.









