40 V
210 km/h
3 in 1
4,0 kg
Akku-Laubbläser: alles weglassen oder alles können
Zwei Geräte, zwei gegensätzliche Entscheidungen. Das eine verzichtet auf Saugrohr, Fangsack und Häckselwerk und kommt damit auf 1,8 Kilogramm. Das andere bringt alle drei Funktionen mit und wiegt 4,0 Kilogramm. Welches zu dir passt, entscheidet sich daran, was nach dem Räumen mit dem Laub passieren soll.
Das reine Blasgerät — 1,8 kg, ein Akku, ein Handgriff
Ein Axiallüfter schiebt bis zu 7 m³ Luft pro Minute mit 150 km/h vor sich her. Kein Wahlschalter, kein Umbau, kein Fangsack: Du hängst den 20-Volt-Akku ein und treibst das Laub von Wegen, Terrasse und Kiesflächen auf einen Haufen. Aufgenommen wird danach mit Rechen und Schaufel.
Das Rohr lässt sich abnehmen, dadurch passt das Gerät auch in ein volles Regal. Über den Schalter regelst du die Blasgeschwindigkeit stufenlos — auf niedriger Stufe bleibt der Kies liegen und nur das Laub bewegt sich.
Im Sortiment: ICB 20
Blas- und Sauggeräte im ÜberblickDas 3-in-1-Gerät — blasen, saugen, häckseln
Ein Wahlschalter kippt das Gerät vom Blas- in den Saugbetrieb. Im Saugbetrieb zieht es bis zu 10,3 m³ Luft pro Minute an, ein Häckselwerk mit Metallmessern zerkleinert das Laub und der Fangsack mit Schnellverschluss nimmt es auf. Angetrieben wird es mit 40 Volt aus zwei 20-Volt-Akkus.
Das lohnt sich dort, wo das Laub nicht nur weg soll, sondern verwertet wird: gehäckseltes Material geht direkt auf den Kompost oder als Mulch unter die Sträucher. Führungsrollen und ein Schultergurt nehmen dabei einen Teil des Gewichts ab.
Im Sortiment: IALS 2-20
Geräte mit Netzanschluss ansehen20 Volt, 40 Volt und was das für die Laufzeit heisst
Beide Akku-Laubbläser laufen auf derselben Zellengrösse: 20 Volt, 2,0 Amperestunden. Der Unterschied liegt darin, wie viele davon am Gerät hängen — und das ändert Ladezeit, Gewicht und Einsatzdauer gleichzeitig.
Ein Akku, 20 Volt
Das Blasgerät kommt mit einem 20-Volt-Akku und einem Ladegerät. Eine Ladung trägt 10 bis 30 Minuten, je nachdem, wie weit du den Regler aufdrehst. Volle Ladung dauert rund 4 Stunden — wer regelmässig blast, lädt am Abend vorher.
Zwei Akkus, 40 Volt
Beim 3-in-1-Gerät sitzen zwei 20-Volt-Akkus in Reihe und ergeben 40 Volt Systemspannung. Beide sind im Lieferumfang, dazu ein Doppel-Schnelllader, der sie in rund 60 Minuten gemeinsam füllt. Eine Ladung reicht für 10 bis 40 Minuten Arbeit.
Dieselben Akkus, mehrere Geräte
Die 20-Volt-Packs sind nicht gerätegebunden, sondern gehören zur 20-Volt-Linie. Wer bereits Geräte daraus besitzt, kann die vorhandenen Akkus weiterverwenden — und beim 3-in-1-Gerät zwei geladene Packs als Reserve bereitlegen.
Rechne die Laufzeit nicht in Minuten, sondern in Flächen: Auf niedriger Stufe für eine Terrasse und zwei Wege reichen die Angaben bequem. Für den Hauptlaubfall auf einem grösseren Grundstück legst du sinnvollerweise einen zweiten Akku dazu, dann arbeitest du durch, während der erste am Ladegerät hängt.
Vier Werte, an denen sich die beiden unterscheiden
Die Blasgeschwindigkeit liegt bei 150 gegen 210 km/h — beide Werte gelten für die höchste Stufe, und beide Geräte lassen sich stufenlos herunterregeln. Für trockenes Laub auf glattem Untergrund arbeitest du ohnehin selten am Anschlag; die höhere Geschwindigkeit brauchst du für nasses, angedrücktes Laub und für Rasenkanten, an denen sich Blätter verhakt haben. 97 dB(A) ist eine genormte Angabe zur Schallleistung des Geräts, nicht die Lautstärke an deinem Ohr.
Warum 1,8 Kilogramm im Herbst zählen
Laub fällt nicht an einem Tag. Zwischen Ende September und dem ersten Frost räumst du dieselben Wege acht- bis zehnmal, oft nur für zehn Minuten nach einer windigen Nacht. Nicht die Arbeitszeit entscheidet also über den Aufwand, sondern die Hürde davor: ob du das Gerät für diese zehn Minuten überhaupt holst.
Genau da wirken 1,8 Kilogramm anders als 4,0. Das Blasgerät hängt einhändig am Griff, das Rohr ist abgenommen, der Akku steckt — nach zwei Minuten stehst du wieder drinnen. Beim 3-in-1-Gerät kommen Fangsack, Schultergurt und die Entscheidung dazu, in welchem Modus du arbeiten willst. Dafür nimmst du dir einen Nachmittag, keine zehn Minuten.
Deshalb ist die Kombination aus beidem im Herbst kein Luxus: das leichte Gerät für die Zwischenrunden, das schwere für den grossen Durchgang, wenn das Laub tatsächlich abtransportiert oder kompostiert wird.
Ein Gerät, das du nur zweimal im Jahr aufbaust, räumt weniger Laub als eines, das neben der Haustür hängt.
Wann geräumt wird
Der Laubfall verteilt sich über Monate und hat drei deutlich verschiedene Phasen. Welches der beiden Geräte du greifst, hängt weniger vom Kalender ab als von der Menge, die auf einmal liegt.
Im Hauptlaubfall liegt so viel Material, dass sich das Saugen mit Fangsack rechnet — was gehäckselt in den Kompost geht, muss nicht als loser Haufen zwischengelagert werden. Beim Nachräumen im Dezember reicht das leichte Blasgerät: wenige Blätter, kalte Finger, kurze Runde. Im Frühjahr räumst du liegengebliebenes Laub aus Beeten und von Rasenflächen, und dort arbeitest du besser mit niedriger Geschwindigkeitsstufe, damit Mulchschicht und junge Triebe liegen bleiben.
Häufige Fragen zu Akku-Laubbläsern und -Saugern
Wie lange hält eine Akkuladung?
Beim reinen Blasgerät 10 bis 30 Minuten, beim 3-in-1-Gerät 10 bis 40 Minuten. Die Spanne kommt von der Geschwindigkeitsregulierung: Auf voller Stufe erreichst du das untere Ende, auf halber Stufe das obere. Für Wege und Terrasse reicht eine Ladung in der Regel aus.
Wie kommen aus zwei 20-Volt-Akkus 40 Volt?
Die beiden Packs werden im Gerät in Reihe geschaltet, dadurch addieren sich ihre Spannungen. Das Gerät läuft also mit 40 Volt Systemspannung, während jeder einzelne Akku ein gewöhnliches 20-Volt-Pack bleibt und im Ladegerät auch so behandelt wird.
Passen die Akkus auch in andere Geräte?
Ja, beide Geräte arbeiten mit Akkus der 20-Volt-Linie. Wenn du bereits ein Gerät daraus besitzt, kannst du dessen Akkus weiterverwenden. Prüf vor dem Kauf trotzdem die Angabe am jeweiligen Gerät, welche Kapazität empfohlen ist.
Was macht die Reinigungsklappe?
Sie öffnet den Kanal zwischen Saugrohr und Häckselwerk, ohne dass du das Rohr abbauen musst. Wenn nasses Laub oder ein Zweig den Durchgang verstopft, greifst du über die Klappe hinein und ziehst das Material heraus. Zieh dafür vorher beide Akkus.
Brauche ich einen zweiten Akku?
Für kurze Runden auf Wegen und Terrasse nicht. Sobald du ein grösseres Grundstück im Hauptlaubfall in einem Zug räumen willst, arbeitest du mit einem zweiten Satz durch, statt eine Ladepause einzulegen — beim Blasgerät dauert eine volle Ladung rund 4 Stunden.
Wie schwer ist das Gerät mit eingesetztem Akku?
Die Angaben 1,8 kg und 4,0 kg sind Gerätegewichte. Beim 3-in-1-Gerät verteilt der Schultergurt die Last auf die Schulter, und die Führungsrollen tragen das Saugrohr über den Boden, sodass du es nicht dauerhaft hältst.
Kann ich das Blasgerät um eine Saugfunktion erweitern?
Nein. Das reine Blasgerät hat keinen Saugkanal und kein Häckselwerk, und beides lässt sich nicht nachrüsten — genau dieser Verzicht bringt die 1,8 Kilogramm. Wer beide Funktionen braucht, nimmt das 3-in-1-Gerät oder ergänzt es um das leichte Blasgerät.
Wie lagere ich die Akkus über den Winter?
Trocken, frostfrei und nicht am Gerät. Lade sie vor der Pause nicht komplett voll und lass sie nicht leer liegen; ein Teilladezustand ist der schonendste. Die genauen Werte stehen in der Bedienungsanleitung deines Akkus.
Wozu die variable Geschwindigkeitsregulierung?
Sie schützt alles, was nicht mitfliegen soll. Auf Kies, in Beeten und auf Mulchflächen arbeitest du auf niedriger Stufe, damit nur die Blätter in Bewegung geraten. Die volle Stufe brauchst du für nasses, festgeklebtes Laub auf Pflaster und Beton.





