Leistung
Leistung

12 V

Schnittlänge
Schnittlänge

41 cm

Schnittstärke
Schnittstärke

14 mm

Gewicht
Gewicht

2,0 kg

Leistung
Leistung

600 W

Schnittlänge
Schnittlänge

51 cm

Schnittstärke
Schnittstärke

20 mm

Reichweite
Reichweite

1,95 - 2,40 m

Leistung
Leistung

20 V

Schnittlänge
Schnittlänge

50 cm

Schnittstärke
Schnittstärke

20 mm

Reichweite
Reichweite

1,05 - 2,10 m

Leistung
Leistung

20 V

Schnittlänge
Schnittlänge

40 cm

Schnittstärke
Schnittstärke

18 mm

Reichweite
Reichweite

2,20 - 2,75 m

Leistung
Leistung

12 V

Schnittlänge
Schnittlänge

41 cm

Schnittstärke
Schnittstärke

16 mm

Reichweite
Reichweite

1,80 - 2,25 m

Leistung
Leistung

650 W

Schnittlänge
Schnittlänge

55 cm

Schnittstärke
Schnittstärke

22 mm

Gewicht
Gewicht

3,2 kg

Leistung
Leistung

20 V

Schnittlänge
Schnittlänge

54 cm

Schnittstärke
Schnittstärke

18 mm

Gewicht
Gewicht

2,5 kg

Video laden:

IKRA X BOSCH

Ein Akku für beide Welten: ONE-FOR-ALL 36V

Entdecken
Leistung
Leistung

550 W

Schnittlänge
Schnittlänge

55 cm

Schnittstärke
Schnittstärke

24 mm

Gewicht
Gewicht

2,6 kg

Leistung
Leistung

500 W

Schnittlänge
Schnittlänge

45 cm

Schnittstärke
Schnittstärke

18 mm

Gewicht
Gewicht

1,9 kg

Leistung
Leistung

12 V

Schnittbreite
Schnittbreite

10 cm

Schnittlänge
Schnittlänge

20 cm

Schnittstärke
Schnittstärke

8 mm

Leistung
Leistung

12 V

Schnittbreite
Schnittbreite

10 cm

Schnittlänge
Schnittlänge

20 cm

Schnittstärke
Schnittstärke

8 mm

Heckenschnitt im Gartenjahr: wann du zur Heckenschere greifen darfst

Vor der Heckenschere steht der Kalender. Zwischen dem 1. März und dem 30. September schützt das Bundesnaturschutzgesetz brütende Vögel in Hecken und Gebüschen — starke Rückschnitte gehören deshalb ins Winterhalbjahr, der schonende Formschnitt in die Sommermonate.

JFMAMJJASOND
Form- und PflegeschnittJFMAMJJASOND
Auf-den-Stock-Setzen, RodenJFMAMJJASOND
Zweiter FormschnittJFMAMJJASOND

Der erste Formschnitt liegt bei den meisten Ziergehölzen um den Johannistag Ende Juni, wenn der erste Austrieb abgeschlossen ist. Ein zweiter Durchgang im August oder September nimmt den Nachtrieb weg und lässt die Hecke bis zum Winter mit dichter Kontur stehen. Beide Durchgänge sind Arbeit für ein Handgerät mit 41 bis 55 cm Schnittlänge, weil dabei nur weiche, dünne Triebe fallen.

Der starke Rückschnitt läuft umgekehrt: Er gehört in die Monate Oktober bis Februar, in denen die Gehölze ohne Laub und ohne Bruten dastehen. Frostfreie Tage sind die bessere Wahl — unter etwa minus fünf Grad reißen Schnittstellen leichter aus. Für Triebe bis 24 mm reicht die Schere, alles darüber ist Sägearbeit.

Plan den Sommerschnitt nicht in die pralle Mittagssonne. Frisch geschnittene Blattkanten trocknen dann von den Rändern her braun ein, besonders bei Kirschlorbeer und Liguster. Ein bedeckter Vormittag oder der frühe Abend ist günstiger.

Was zwischen 1. März und 30. September gilt

Gesetzliche Schnittzeit nach § 39 Absatz 5 Bundesnaturschutzgesetz

Nach dieser Vorschrift ist es in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September grundsätzlich untersagt, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen. Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen bleiben nach derselben Vorschrift zulässig, solange dabei keine besetzten Nist- oder Zufluchtsstätten beschädigt werden.

Praktisch heißt das: Der Durchgang, bei dem du die Kontur nachziehst und den Zuwachs des Jahres abnimmst, ist im Sommer möglich. Das Zurücksetzen ins mehrjährige Holz und das Entfernen ganzer Sträucher sind es nicht. Die Grenze liegt am Umfang des Eingriffs, nicht am Datum.

Prüf vor jedem Sommerschnitt die Hecke von innen. Ein besetztes Nest ist von außen selten sichtbar, an einer dichten Thujahecke mit 60 cm Tiefe praktisch nie. Bei einem Fund lässt du den Abschnitt stehen und arbeitest erst nach dem Ausfliegen nach — meist zwei bis drei Wochen später.

Landesnaturschutzgesetze und kommunale Baumschutzsatzungen können strenger sein als die bundesweite Regelung. Erkundige dich im Zweifel bei der unteren Naturschutzbehörde deiner Gemeinde, bevor du eine größere Maßnahme beginnst. Diese Angaben sind eine Orientierung und ersetzen keine Rechtsauskunft.

Formschnitt, Pflegeschnitt und Verjüngungsschnitt

Drei Arbeiten tragen denselben Namen und meinen Verschiedenes. Der Formschnitt hält die Kontur: Du nimmst den diesjährigen Zuwachs ab und arbeitest in weichem, oft noch grünem Holz. Zwei Durchgänge pro Saison halten eine Liguster- oder Hainbuchenhecke in Form, bei Eiben genügt einer. Die Triebe liegen fast immer unter 10 mm Durchmesser.

Der Pflegeschnitt geht in die Hecke hinein statt an ihr entlang. Du holst Totholz heraus, entfernst sich kreuzende Äste und lichtest so weit aus, dass Licht bis in das Innere fällt — sonst verkahlt die Hecke von unten und wird über die Jahre zu einer grünen Hülle um totes Geäst. Hier fallen Stärken an, bei denen die Schnittstärke des Messers zählt: Die Handgeräte im Sortiment schaffen 14 bis 24 mm, die Teleskopmodelle 16 bis 20 mm.

Der Verjüngungsschnitt nimmt eine überalterte Hecke um die Hälfte oder mehr zurück und geht dabei ins alte Holz. Er gehört ins Winterhalbjahr. Hainbuche, Liguster und Eibe treiben aus dem alten Holz wieder aus, Nadelgehölze wie Thuja in der Regel nicht — was dort einmal braun ist, bleibt braun.

Die angegebene Schnittstärke gilt dabei für den sauber angesetzten Einzelschnitt, nicht für Dauerbelastung. Wer ein Gerät über Stunden an seiner Grenze fährt, quetscht mehr als er schneidet — die Schnittstelle franst aus und trocknet zurück.

Handgerät, Teleskopstiel oder Grasschere

Die Bauart entscheidet sich an zwei Maßen: an der Höhe, in der du arbeitest, und an der Stärke des Materials. Alles Weitere — Antrieb, Schnittlänge, Gewicht — ordnet sich dieser Entscheidung unter.

Handgeführte Heckenschere

Das Gerät für alles, was du im Stehen erreichst. Schnittlängen von 41 bis 55 cm decken Heckentiefen bis etwa 60 cm ab, die Schnittstärken liegen zwischen 14 und 24 mm. Mit 1,9 bis 3,2 kg lassen sie sich lange am Stück führen — das Gewicht hängt zwischen den Griffen, nicht am ausgestreckten Arm.

Die Grenze ist die Kopfhöhe. Sobald du die Oberseite nicht mehr einsiehst, wird die Fläche wellig. Eine Trittleiter verschiebt das Problem, verlagert aber den Stand — mit laufendem Motor auf einer Leiter zu stehen ist die häufigste Unfallursache beim Heckenschnitt.

Akku-Heckenscheren ansehen

Teleskop-Heckenschere

Der Schneidkopf sitzt am ausziehbaren Stiel und lässt sich am Gelenk abwinkeln — bei den Modellen im Sortiment zehnfach bis 135°, bei einem Gerät fünffach von +75° bis −60°. Damit erreichst du Arbeitshöhen bis 4 m vom Boden aus und schneidest die Oberseite einer 2,50 m hohen Hecke flach von oben statt schräg von der Seite.

Der Preis dafür ist der Hebel: 2,5 bis 4,1 kg, aber am Ende einer bis zu 2,75 m langen Stange. Ein Schultergurt gehört bei allen vier Modellen dazu. Unterhalb der Brusthöhe ist die Bauart unhandlich.

Elektro-Heckenscheren ansehen

Gras- und Strauchschere

Ein Einhandgerät mit zwei wechselbaren Messern: Das Grasmesser schneidet 100 mm breit und arbeitet Kanten entlang Beeteinfassungen, Wegplatten und Mauern nach, wo der Rasenmäher nicht hinkommt. Das Strauchmesser ist 200 mm lang und schafft Triebe bis 8 mm — genug für Buchskugeln, Bodendecker und kleine Formgehölze.

Mit 0,9 bis 1,6 kg und 88 dB(A) ist das die leiseste und leichteste Bauart. Für eine geschlossene Hecke ist sie zu klein: 200 mm Messerlänge bedeuten auf 10 Metern ein Vielfaches der Züge einer 55-cm-Schere.

Gras- und Strauchscheren ansehen

Die Kennzahlen der Kategorie

41–55 cmSchnittlänge der Handgeräte
bis 4 mArbeitshöhe mit Teleskopstiel
1,9–4,1 kgGewicht je nach Gerätetyp
500–650 WLeistung der Netzgeräte

Die Schnittlänge wird beim Kauf am häufigsten überschätzt. Der Wert beschreibt, wie viel Fläche ein Zug abträgt — nicht, wie dick ein Trieb sein darf. Dafür steht die Schnittstärke, und die folgt der Schnittlänge nicht: Das Gerät mit 41 cm Schnittlänge schafft 14 mm, das mit 55 cm bis zu 24 mm, aber ein anderes 54-cm-Modell bleibt bei 18 mm.

An der Oberseite zahlt sich die lange Schiene trotzdem aus: Wer 55 statt 41 cm führt, legt das Messer über eine breitere Auflage und bekommt eine geradere Fläche. An den Flanken einer verwachsenen Hecke dreht sich der Vorteil um.

Alle elf Modelle im Vergleich

Gemeinsam ist allen Geräten das Metallgetriebe und die gegenläufigen, lasergeschnittenen Messer — beide Messerbalken bewegen sich gegeneinander, wodurch sich die Rückstöße weitgehend aufheben und das Gerät ruhiger in der Hand liegt. Die Unterschiede liegen in Bauart, Antrieb und Schnittgeometrie.

ModellBauartAntriebSchnittlängeArbeitshöhe / GewichtBesonderheit
FHS 1545 Handgerät Elektro, 500 W 45 cm 1,9 kg Leichtestes Gerät im Sortiment. Patentiertes Ultra-light-Metallgetriebe, Schnittstärke 18 mm, 2.500 Schnittbewegungen/min.
FHS 1555 Handgerät Elektro, 550 W 55 cm 2,6 kg Größte Schnittstärke im Vergleich: 24 mm. 2.600 Schnittbewegungen/min, mechanischer Überlastschutz.
IAHS 1240 Handgerät Akku, 12 V / 2,5 Ah 41 cm 2,0 kg 55 Minuten Laufzeit, 95 dB(A), Schnittstärke 14 mm. Zwei-Hand-Schalter, elektrischer Schnellstopp, Aluschiene.
IAHS 20-1 Handgerät Akku, 20 V / 2,0 Ah 54 cm 2,5 kg 50 Minuten Laufzeit, 4 Stunden Ladezeit. Mit 92 dB(A) der niedrigste Schallleistungspegel der Handgeräte, Schnittstärke 18 mm.
IHS 650 Handgerät Elektro, 650 W 55 cm 3,2 kg 180°-Drehgriff für den Flankenschnitt, Kabelzugentlastung, Schutzköcher. Schnittstärke 22 mm, 3.000 Schnittbewegungen/min.
IATHS 1241 Teleskop Akku, 12 V / 2,5 Ah 41 cm 3,5 m / 2,5 kg Leichtestes Teleskopgerät. Abnehmbarer Schneidkopf, zehnfache Winkelverstellung bis 135°, Länge 1,80–2,25 m, Schnittstärke 16 mm.
ICPH 2040 Teleskop Akku, 20 V / 2,0 Ah 40 cm 4 m / 3,45 kg Längste Laufzeit im Vergleich: 90 Minuten. Drehgriff für waagerechten und senkrechten Schnitt, Länge 2,20–2,75 m.
ICPH 2050 Teleskop Akku, 20 V / 2,0 Ah 50 cm — / 3,0 kg Einziges Gerät mit negativem Schnittwinkel: +75° bis −60°, fünffach verstellbar. Packt auf 1,05 m zusammen.
ITHS 600 Teleskop Elektro, 600 W 51,4 cm 4 m / 4,1 kg Längste Schneidschiene der Teleskopgeräte. Stiel aus Fiberglas und Aluminium, Winkelverstellung bis 120°.
IGBS 1210 Gras- und Strauchschere Akku, 12 V / 2,5 Ah 100 mm Gras / 200 mm Strauch 0,9–1,0 kg 200 Minuten Laufzeit je Messer, 88 dB(A). Werkzeugloser Messerwechsel, Schnittstärke 8 mm.
IGBS 1210 F Gras- und Strauchschere Akku, 12 V / 2,5 Ah 100 mm Gras / 200 mm Strauch 1,5–1,6 kg Mit Teleskopstiel und abnehmbaren Führungsrollen — Kantenschnitt im Stehen statt im Knien.

Wenn du die Tabelle nach einer Zahl liest, dann nach dem Gewicht. Über Kopf entscheidet es früher als jede Leistungsangabe: Der Unterschied zwischen 2,5 und 4,1 kg wirkt am Boden gering, am Ende eines auf 2,75 m ausgezogenen Stiels wird daraus ein Hebel. Deshalb liegt bei allen vier Teleskopgeräten ein Schultergurt bei.

Bei den Handgeräten spannt sich das Gewicht von 1,9 bis 3,2 kg. Das schwerste Modell bringt dafür 650 W, 3.000 Schnittbewegungen pro Minute und einen 180°-Drehgriff mit. Für 30 Meter Hecke in einem Durchgang zählt jedes Zehntelkilo mehr als die Wattzahl; für seltene starke Rückschnitte an wenigen Metern ist es umgekehrt.

Welche Hecke welches Gerät verlangt

Wenn deine Hecke unter Brusthöhe bleibt
Ein Handgerät mit 45 bis 55 cm Schnittlänge reicht aus, und du fährst mit dem geringeren Gewicht besser. Unterhalb von etwa 1,20 m arbeitest du mit einem Teleskopstiel gegen den eigenen Hebel.
Wenn du über 2,50 Meter kommen musst
Dann führt der Weg über den Teleskopstiel, nicht über die Leiter. Die Geräte im Sortiment erreichen 3,5 bis 4 m Arbeitshöhe und lassen die Oberseite flach von oben schneiden, statt sie über Kopf zu erraten.
Wenn du Buchs in Form hältst
Eine Gras- und Strauchschere mit 200 mm Strauchmesser folgt einer Kugel oder Spirale, ohne dass die Kontur verloren geht. Bei 0,9 bis 1,6 kg lässt sie sich einhändig führen.
Wenn keine Steckdose in Reichweite ist
Die Akkugeräte laufen 50 bis 90 Minuten je Ladung, die Gras- und Strauchscheren 200 Minuten je Messer. Bei 12 V und 20 V sind das jeweils Systemakkus, die auch andere Geräte derselben Spannungsklasse versorgen.
Wenn du eine lange Hecke am Stück schneidest
Netzgeräte mit 500 bis 650 W arbeiten ohne Unterbrechung, solange das Kabel reicht. Die Ladezeiten der Akkusysteme liegen bei 4 bis 5 Stunden — mit einem Akku ist ein Nachmittag an einer 30-Meter-Hecke knapp kalkuliert.

Der Heckenschnitt Schritt für Schritt

  1. Hecke von innen prüfen

    Zweige auseinanderdrücken und den Innenraum absuchen: im Sommerhalbjahr auf besetzte Nester, ganzjährig auf Draht und Pflanzstäbe. Ein 3 mm starker Spanndraht im Messer kostet die Schneide, im ungünstigen Fall das Getriebe.

  2. Schutzausrüstung anlegen

    Schutzbrille gegen wegspringende Holzstücke, feste Handschuhe, geschlossene Schuhe. Bei 92 bis 104 dB(A) Schallleistungspegel gehört Gehörschutz dazu — der Wert beschreibt die abgegebene Schallenergie, nicht die Lautstärke am Ohr.

  3. Seiten von unten nach oben schneiden

    Führ das Messer in einer leichten Bogenbewegung von unten nach oben. So fällt das Schnittgut nach außen ab und verdeckt die Arbeitsfläche nicht. Ein 180°-Drehgriff nimmt an den Flanken die Verdrehung aus dem Handgelenk.

  4. Konisch anlegen

    Die Hecke wird unten breiter als oben, mit etwa 10 bis 20 cm Unterschied auf 2 m Höhe je Seite. Diese Trapezform lässt Licht bis an den Fuß der Pflanze und verhindert das Verkahlen von unten. Zugleich ist sie schneelastsicherer, weil oben weniger Fläche liegt.

  5. Oberseite zuletzt, mit gespannter Schnur

    Zwei Stäbe an den Enden, eine Maurerschnur auf der gewünschten Höhe, mit der Wasserwaage ausgerichtet — die zuverlässigste Methode für eine gerade Krone. Ab 2 m Höhe schneidest du die Oberseite mit abgewinkeltem Teleskopkopf flach.

  6. Schnittgut räumen, Messer reinigen und ölen

    Schnittgut aus der Hecke schütteln, sonst fault es im Inneren. Danach die Messer von Harz befreien und dünn einölen. Lasergeschnittene, diamantgeschliffene Messer bleiben so lange scharf; der Messerschutz gehört bei Transport und Lagerung darauf.

Worauf es beim Kauf ankommt

Schnittlänge

41 bis 55 cm bei den Handgeräten. Lange Schienen legen eine geradere Fläche, kurze sind in verwachsenen Hecken wendiger. Die Länge sagt nichts über die schneidbare Triebstärke aus.

Gewicht und Balance

Zwischen 1,9 und 4,1 kg liegen bei einer Stunde Arbeit Welten. Entscheidend ist nicht nur der Wert, sondern wo er sitzt: zwischen den Griffen oder am Ende eines 2,75 m langen Stiels.

Schnittwinkelverstellung

Bei den Teleskopgeräten fünf- bis zehnfach, bis 135°. Ein Modell verstellt von +75° bis −60° und schneidet damit auch unter eine überhängende Kante — etwa an der Basis einer breiten Hecke.

Getriebe und Messer

Alle elf Geräte haben ein Metallgetriebe und gegenläufige, lasergeschnittene Messer. Gegenläufig heißt: beide Balken bewegen sich, die Rückstöße heben sich weitgehend auf, die Vibration sinkt.

Sicherheitsschalter

Zwei-Hand-Schalter oder Einschaltsperre plus elektrischer Schnellstopp. Der Schnellstopp bremst die Messer nach dem Loslassen in Sekundenbruchteilen ab, statt sie auslaufen zu lassen.

Reichweite

Netzbetrieb ohne Zeitlimit, aber mit Kabel; Akkubetrieb 50 bis 90 Minuten bei 4 bis 5 Stunden Ladezeit; Teleskopstiel für 3,5 bis 4 m Höhe. Diese Frage klärst du zuerst.

Häufige Fragen zu Heckenscheren

Wann darf man Hecken schneiden?

Starke Rückschnitte gehören nach § 39 Absatz 5 Bundesnaturschutzgesetz in die Zeit vom 1. Oktober bis zum 28. bzw. 29. Februar. Vom 1. März bis zum 30. September bleibt der schonende Form- und Pflegeschnitt zulässig, sofern keine besetzten Nester betroffen sind. Landesrecht und kommunale Satzungen können strenger sein.

Wie dick dürfen die Triebe sein?

Die Handgeräte im Sortiment sind für 14 bis 24 mm ausgelegt, die Teleskopmodelle für 16 bis 20 mm, die Strauchmesser der Gras- und Strauchscheren für 8 mm. Diese Werte gelten für einen sauber angesetzten Einzelschnitt, nicht für Dauerbetrieb an der Obergrenze.

Welche Schnittlänge brauche ich?

Für Hecken bis etwa 10 Meter Länge reichen 41 bis 45 cm. Ab etwa 20 Metern sparen 55 cm spürbar Züge, weil das Messer über eine breitere Auflage läuft. In stark verwachsenen Hecken ist die kürzere Schiene wendiger.

Wie schneide ich eine Hecke gerade?

Mit einer gespannten Maurerschnur zwischen zwei Stäben, auf der Zielhöhe mit der Wasserwaage ausgerichtet. Erst die Seiten, dann die Oberseite. Ab 2 m Höhe schneidest du die Krone mit abgewinkeltem Teleskopkopf flach von oben, statt sie über Kopf zu erraten.

Warum soll man Hecken konisch schneiden?

Weil sonst der untere Bereich verkahlt. Eine oben schmalere Hecke — etwa 10 bis 20 cm Unterschied je Seite auf 2 m Höhe — lässt Licht bis an den Fuß der Pflanze. Zusätzlich rutscht Schnee von der schmaleren Krone leichter ab, was Astbrüche im Winter verringert.

Wie oft im Jahr muss eine Hecke geschnitten werden?

Schnellwachsende Arten wie Liguster oder Hainbuche zweimal: um den Johannistag Ende Juni und noch einmal im August oder September. Langsam wachsende Gehölze wie Eibe kommen mit einem Durchgang aus.

Was ist der Unterschied zwischen Heckenschere und Strauchschere?

Die Heckenschere ist ein Zweihandgerät mit 41 bis 55 cm Messerbalken für geschlossene Heckenflächen. Die Strauchschere ist ein Einhandgerät mit 200 mm Messer für Formgehölze und Bodendecker. Bei den Akkumodellen im Sortiment lässt sich das Strauchmesser werkzeuglos gegen ein 100 mm breites Grasmesser tauschen.

Brauche ich eine Teleskop-Heckenschere?

Sobald die Hecke höher als etwa 2,50 m ist. Bis dahin arbeitest du mit einem Handgerät sicherer und schneller. Darüber ist der Teleskopstiel mit 3,5 bis 4 m Arbeitshöhe die Alternative zur Leiter.

Wie pflege ich die Messer?

Nach jedem Einsatz Harz und Pflanzensaft abwischen und die Messer dünn einölen. Der flache Diamantanschliff der lasergeschnittenen Messer bleibt dadurch lange erhalten. Nachschleifen ist Sache der Fachwerkstatt.

Welche Schutzausrüstung ist nötig?

Schutzbrille, feste Handschuhe und geschlossene Schuhe bei jedem Einsatz. Gehörschutz ab Schallleistungspegeln um 92 dB(A) — alle Geräte dieser Kategorie liegen zwischen 88 und 104 dB(A).

Darf ich in der Brutzeit schneiden?

Ein schonender Form- und Pflegeschnitt zur Beseitigung des jährlichen Zuwachses bleibt nach § 39 Absatz 5 Bundesnaturschutzgesetz auch zwischen dem 1. März und dem 30. September zulässig, sofern keine besetzten Nist- oder Zufluchtsstätten beschädigt werden. Prüf die Hecke vorher von innen.

Wie schwer sollte eine Heckenschere sein?

Für längere Arbeit am Stück sind 1,9 bis 2,6 kg angenehm. Ab 3 kg macht sich das Gewicht nach etwa zwanzig Minuten bemerkbar. Bei Teleskopgeräten zählt weniger der Absolutwert von 2,5 bis 4,1 kg als der Hebel am ausgezogenen Stiel.

Was bedeutet gegenläufige Messer?

Beide Messerbalken bewegen sich gegeneinander statt einer gegen eine feste Schiene. Die Impulse heben sich dadurch weitgehend auf, das Gerät läuft ruhiger und vibriert weniger. Alle elf Modelle arbeiten so.

Heckenschere oder Säge für dicke Äste?

Ab etwa 25 mm die Säge oder die Astschere. Über der angegebenen Schnittstärke von 14 bis 24 mm quetscht der Messerbalken das Holz, statt es zu trennen. Das ist eine Frage der Messergeometrie, nicht der Motorleistung.