Leistung
Leistung

3200 W

Blasgeschw.
Blasgeschw.

300 km/h

Funktionen
Funktionen

3 in 1

Gewicht
Gewicht

3,2 kg

Leistung
Leistung

3000 W

Blasgeschw.
Blasgeschw.

240 km/h

Funktionen
Funktionen

3 in 1

Gewicht
Gewicht

2,8 kg

Leistung
Leistung

40 V

Blasgeschw.
Blasgeschw.

210 km/h

Funktionen
Funktionen

3 in 1

Gewicht
Gewicht

4,0 kg

Was das Laubräumen mit dem Laubbläser im Herbst an Zeit kostet

Ein Laubbläser wird nicht einmal im Jahr gebraucht, sondern acht- bis zehnmal. Laub fällt nicht an einem Wochenende, sondern über sechs bis acht Wochen — und jedes Mal liegt die Fläche wieder voll. Deshalb entscheidet über die Zufriedenheit nicht die Spitzenleistung, sondern das, was du bei jedem einzelnen Durchgang in der Hand hältst.

Die vier Geräte dieser Kategorie wiegen zwischen 1,8 und 4,1 kg. Das klingt nach wenig, solange man die Zahlen nebeneinander liest. Auf einem ausgestreckten Arm über zwanzig oder dreissig Minuten ist der Unterschied das Doppelte — und er wiederholt sich bei jedem Durchgang. Ein Gerät, das im Regal überzeugt, kann nach dem dritten Herbsteinsatz das sein, das stehen bleibt.

Der zweite Punkt, der sich mit jedem Durchgang wiederholt, ist die Lautstärke. Zwischen dem reinen Blasgerät mit 97 dB(A) und den Geräten mit Saug- und Häckselfunktion mit 106 dB(A) liegen neun Dezibel. Das ist der grösste einzelne Unterschied im Sortiment — und der Grund, warum die Entscheidung zwischen Blasgerät und Kombigerät vor der Frage nach der Wattzahl steht.

Wofür Blasen reicht und wann du saugen musst

Blasen und Saugen lösen zwei verschiedene Aufgaben. Blasen bewegt Laub über eine Fläche und sammelt es an einem Punkt; Saugen nimmt es auf und zerkleinert es dabei. Drei der vier Geräte können beides, eines kann nur blasen und wiegt dafür 1,8 kg.

Blasen reicht

  • Trockenes Laub auf Wegen, Terrasse und Rasen zu einem Haufen zusammentreiben
  • Laub aus Kies, Rindenmulch und Ecken herausholen, wo ein Rechen das Material mitnimmt
  • Grosse Flächen in einem Zug räumen — bei 150 bis 300 km/h reicht der Luftstrom weit über die Rohrspitze hinaus
  • Schnittgut, Grasreste und Blüten von befestigten Flächen entfernen
  • Arbeiten mit dem geringsten Gewicht: 1,8 kg statt 2,8 bis 4,1 kg

Saugen ist besser

  • Kleine Mengen an einer Stelle, bei denen sich das Zusammentreiben nicht lohnt
  • Laub zwischen Beetpflanzen, das ein Luftstrom mitsamt Mulch verteilen würde
  • Material, das gehäckselt in den Kompost oder in die Biotonne soll
  • Nasse, aneinanderklebende Blätter, die sich nicht treiben lassen
  • Laub, das ohnehin aufgenommen werden müsste — der Fangsack fasst 40 oder 45 Liter

Der eigentliche Gewinn beim Saugen ist das Häckselwerk. Die Kombigeräte zerkleinern das aufgenommene Laub im Verhältnis 10:1, das leistungsstärkste im Verhältnis 15:1 — aus fünfzehn Sackfüllungen loser Blätter wird eine. Das entscheidet, wie oft du den Fangsack leerst — und gehäckseltes Laub verrottet schneller als ganze Blätter, weil die Schnittflächen mehr Angriffsfläche bieten.

97 gegen 106 Dezibel: der grösste Unterschied im Sortiment

97 dB(A)Akku-Blasgerät
106 dB(A)Akku-Kombigerät
106 dB(A)Kabelgerät 3.000 W
106 dB(A)Kabelgerät 3.200 W

Das reine Blasgerät kommt auf einen Schallleistungspegel von 97 dB(A). Alle drei Geräte mit Saug- und Häckselfunktion liegen bei 106 dB(A) — unabhängig davon, ob sie am Akku oder am Netz laufen. Neun Dezibel Unterschied bei einer identischen Aufgabe sind ungewöhnlich viel.

Die Dezibelskala ist logarithmisch: zehn Dezibel entsprechen dem Zehnfachen der Schallenergie. Neun Dezibel bedeuten deshalb, dass das leise Gerät rund ein Achtel der Schallenergie abgibt, die von einem Kombigerät ausgeht — eine andere Grössenordnung, kein Feinschliff. Das ist der stärkste Grund, sich gegen die Saugfunktion zu entscheiden, wenn die Nachbarn nah wohnen. Der Grund dafür liegt im Häckselwerk: Metallmesser bei Leerlaufdrehzahlen von 7.000 bis 14.000 min⁻¹ erzeugen Geräusch, das ein reines Gebläse nicht erzeugt.

Wichtig für die Einordnung: Der Schallleistungspegel beschreibt die Schallenergie, die das Gerät insgesamt abgibt, nicht die Lautstärke an deinem Ohr. Zum Vergleichen taugt er trotzdem, weil alle vier Geräte nach demselben genormten Verfahren gemessen werden.

Akku oder Kabel

Akku — für den kurzen Gang über die Terrasse

Akkugeräte sind sofort startbereit — und die meisten Herbsteinsätze dauern Minuten, nicht Stunden. Das reine Akku-Blasgerät wiegt 1,8 kg, lässt sich einhändig führen und braucht keinen Schultergurt.

Der Aktionsradius endet nicht an der Kabellänge, sondern an der Ladung. Für Vorgarten, Einfahrt und Wege reicht das; für ein grosses Grundstück in einem Zug ist es die falsche Bauform.

Beide Akku-Modelle ansehen

Kabel — für die ganze Fläche in einem Zug

Netzgeräte arbeiten, solange Strom fliesst. Mit 3.000 und 3.200 W an 230 V liefern sie die höchsten Blasgeschwindigkeiten im Sortiment — bis 300 km/h bei 13 m³/min Luftvolumen. Beim Saugen zählt genau das, denn ein Fangsack wird im Herbst mehrfach hintereinander gefüllt.

Der Preis dafür ist das Kabel. Beide Netzgeräte haben deshalb eine Kabelzugentlastung; das leichtere von beiden wiegt 2,8 kg und ist zugleich das leichteste Kombigerät der Kategorie.

Beide Elektro-Modelle ansehen

Alle vier Geräte im Vergleich

Alle vier Modelle haben eine variable Geschwindigkeitsregulierung, mit der sich der Luftstrom stufenlos herunterregeln lässt — auf Kies und an Beeten ist das die wichtigere Einstellung als die Maximalleistung. Unterschiedlich sind Antrieb, Funktionsumfang, Gewicht und Geräusch.

ModellAntriebFunktionenLeistung / SpannungGewichtSchallleistungBesonderheit
ICB 20 Akku Blasen 20 V / 2,0 Ah 1,8 kg 97 dB(A) Einziges reines Blasgerät. Axiallüfter mit 7 m³/min Blasleistung bei 150 km/h, abnehmbares Rohr für die Lagerung.
IALS 2-20 Akku Blasen, Saugen, Häckseln 40 V (2×20 V) / 2,0 Ah 4,0 kg 106 dB(A) Einziges Kombigerät ohne Kabel. 210 km/h, 10,3 m³/min Saugleistung, 10:1, 45 L Fangsack, Reinigungsklappe.
IBV 3000 Netz Blasen, Saugen, Häckseln 3.000 W / 230 V 2,8 kg 106 dB(A) Leichtestes Kombigerät. 240 km/h, 10 m³/min Saugleistung, 10:1, 45 L Fangsack, Kabelzugentlastung.
IEBV 3200 Netz Blasen, Saugen, Häckseln 3.200 W / 230–240 V 3,2 / 4,1 kg 106 dB(A) Stärkstes Gerät: 300 km/h, 13 m³/min Luftvolumen, Häckselverhältnis 15:1, 40 L Fangsack, Saug- und Blasrohr mit Schnellverschluss.

Wenn du zwischen den beiden Netzgeräten schwankst, entscheide nicht über die Wattzahl. Zwischen 3.000 und 3.200 W liegen knapp sieben Prozent. Zwischen 1,8 und 4,1 kg auf dem Arm liegt dagegen mehr als das Doppelte, und zwischen 10:1 und 15:1 Häckselverhältnis ein Drittel weniger Volumen im Fangsack. Beides merkst du bei jedem Durchgang, die Wattzahl nicht.

Welches Gerät zu welcher Fläche passt

Wenn du nur Terrasse, Einfahrt und Wege freihältst
Ein reines Blasgerät genügt. Du sparst 2,2 kg gegenüber dem schwersten Kombigerät und neun Dezibel gegenüber jedem Gerät mit Häckselwerk.
Wenn das Laub gehäckselt auf den Kompost soll
Dann brauchst du ein 3-in-1-Gerät. Ein Häckselverhältnis von 10:1 oder 15:1 reduziert das Volumen so weit, dass aus mehreren Schubkarren loser Blätter eine überschaubare Menge wird.
Wenn deine Nachbarn nah wohnen
Das Blasgerät mit 97 dB(A) ist die einzige Option im Sortiment, die deutlich unter den 106 dB(A) der Kombigeräte liegt. Es gibt keine leise Variante mit Saugfunktion.
Wenn eine grosse Fläche in einem Zug geräumt wird
Nimm ein Netzgerät. 3.000 oder 3.200 W liefern konstante Leistung über Stunden, und der Fangsack lässt sich beliebig oft nachfüllen, ohne dass eine Ladung dazwischen endet.
Wenn Kies-, Mulch- und Beetflächen dabei sind
Achte auf die variable Geschwindigkeitsregulierung, die alle vier Modelle haben. Bei voller Leistung — bis 300 km/h — fliegt der Kies mit; heruntergeregelt bleibt er liegen und nur das Laub bewegt sich.

Wann du im Wohngebiet blasen darfst

Betriebszeiten für Laubbläser und Laubsauger

Für den Betrieb von Geräten im Freien gilt in Deutschland die 32. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (32. BImSchV). In reinen und allgemeinen Wohngebieten, Kur- und Klinikgebieten sieht sie für Gartengeräte grundsätzlich Betriebszeiten an Werktagen von 7 bis 20 Uhr vor; an Sonn- und Feiertagen ist der Betrieb dort untersagt. Für Laubbläser und Laubsammler gelten in diesen Gebieten zusätzlich engere Fenster — üblicherweise werktags von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. Kommunen können über eigene Satzungen strengere Regeln festlegen, und für gewerbliche Nutzung sowie für Geräte mit EU-Umweltzeichen bestehen abweichende Regelungen. Erkundige dich vor dem ersten Einsatz bei deiner Gemeinde, welche Verordnung an deinem Wohnort gilt. Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine Rechtsauskunft.

Praktisch heisst das: Das Werktagsfenster ist enger als angenommen und liegt mitten am Tag. Ein Gerät mit 97 dB(A) statt 106 dB(A) ändert daran rechtlich nichts, macht die Lage gegenüber den Nachbarn aber deutlich entspannter.

Häufige Fragen zu Laubbläsern

Blasen oder saugen — was ist besser?

Das hängt davon ab, wo das Laub hinsoll. Blasen ist schneller und leichter, solange das Laub nur an einer Stelle gesammelt werden muss. Saugen lohnt sich, wenn du das Material ohnehin aufnimmst und abtransportierst — dann zerkleinert das Häckselwerk es im Verhältnis 10:1 bis 15:1 und der 40- oder 45-Liter-Fangsack fasst ein Vielfaches an losem Laub.

Wie laut ist ein Laubbläser?

Die Geräte dieser Kategorie liegen bei 97 dB(A) für das reine Blasgerät und bei 106 dB(A) für die Modelle mit Saug- und Häckselfunktion. Das ist der genormte Schallleistungspegel, also die abgegebene Schallenergie des Geräts — nicht die Lautstärke an deinem Ohr. Zum Vergleich zwischen Geräten ist er trotzdem der belastbarste Wert.

Wann darf ich Laub blasen?

In Wohngebieten regelt das die 32. BImSchV: Gartengeräte grundsätzlich werktags von 7 bis 20 Uhr, für Laubbläser und Laubsammler zusätzlich eingeschränkt auf üblicherweise 9 bis 13 und 15 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags nicht. Kommunale Satzungen können strenger sein. Frag im Zweifel bei deiner Gemeinde nach — diese Angabe ersetzt keine Rechtsauskunft.

Was bringt die Häckselfunktion?

Sie reduziert das Volumen. Ein Häckselverhältnis von 10:1 bedeutet, dass aus zehn Sackfüllungen loser Blätter eine wird; beim stärksten Häckselwerk im Sortiment sind es 15:1. Das spart Wege zum Kompost, und das zerkleinerte Material verrottet schneller, weil die Schnittflächen den Mikroorganismen mehr Angriffsfläche bieten.

Kann ich nasses Laub blasen?

Nur eingeschränkt. Nasse Blätter kleben aneinander und am Boden fest; selbst 300 km/h Blasgeschwindigkeit bewegen sie dann kaum. Bei nassem Laub ist Saugen die sinnvollere Wahl — allerdings setzt feuchtes Material das Saugrohr eher zu, weshalb du den Luftstrom über die variable Regulierung eher hoch als niedrig fahren solltest.

Wie schwer sollte das Gerät sein?

So leicht wie möglich für die Aufgabe, die du tatsächlich hast. Die Spanne reicht von 1,8 kg beim reinen Blasgerät bis 4,1 kg beim schwersten Kombigerät. Ab etwa 3 kg gehört ein Schultergurt zum sinnvollen Arbeiten dazu; die Kombigeräte im Sortiment bringen ihn mit, teilweise ergänzt um Führungsrollen, die das Gewicht am Boden abstützen.

Schadet Laubblasen Igeln und Insekten?

Ein Laubsauger nimmt auf, was im Laub sitzt, und führt es dem Häckselwerk zu — Kleintiere überleben das nicht. Lass deshalb Laubhaufen unter Hecken, an Zäunen und in Beeten liegen und räum nur Wege, Terrassen und Rasenflächen. Wo du räumen musst, ist Blasen mit reduzierter Geschwindigkeit die schonendere Variante.

Akku oder Kabel?

Akku, wenn die Einsätze kurz sind und du oft nur schnell die Terrasse freimachst — das leichteste Gerät wiegt 1,8 kg und ist sofort startbereit. Kabel, wenn eine ganze Fläche in einem Zug geräumt wird: Die Netzgeräte liefern mit 3.000 und 3.200 W konstante Leistung über Stunden und die höchsten Blasgeschwindigkeiten im Sortiment.

Wie gross ist der Fangsack?

Die Kombigeräte tragen 45 Liter, das leistungsstärkste Modell 40 Liter. Weil das Laub vor dem Fangsack gehäckselt wird, entsprechen 45 Liter Sackvolumen einem Vielfachen an losem Laub. Alle Fangsäcke haben einen Schnellverschluss, damit sich der Sack ohne Werkzeug abnehmen und ausleeren lässt.

Kann ich Laub auf dem Rasen liegen lassen?

Auf dem Rasen besser nicht. Eine geschlossene Laubdecke nimmt dem Gras Licht und hält Feuchtigkeit, was Pilzbefall begünstigt — besonders unter Bäumen mit grossen Blättern. In Beeten und unter Hecken ist die Laubschicht dagegen nützlich: Sie schützt den Boden vor Frost und wird über den Winter zu Humus.

Was ist ein Axiallüfter?

Ein Gebläse, bei dem die Luft in Richtung der Drehachse strömt, statt nach aussen geschleudert zu werden. Es bewegt bei gleicher Motorgrösse mehr Luftvolumen bei geringerem Druck — im Sortiment erreicht das eine Akku-Gerät damit 7 m³/min Blasleistung bei 1,8 kg Gesamtgewicht und 97 dB(A).

Brauche ich Gehörschutz?

Bei den Kombigeräten mit 106 dB(A) Schallleistung ist Gehörschutz sinnvoll, besonders wenn du länger als ein paar Minuten am Stück arbeitest. Beim Blasgerät mit 97 dB(A) fällt die Belastung deutlich geringer aus. Eine Schutzbrille gehört in beiden Fällen dazu, weil der Luftstrom Sand und kleine Steine mitnimmt.