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IATR 20
Optimale Rasenpflege für einen gesunden Garten
Unsere Vertikutierer sind unverzichtbar für die Rasenpflege. Sie helfen dabei, den Rasen zu belüften und sein Wachstum zu fördern. Mit ihren robusten Stahlmessern dringen sie in den Boden ein, entfernen Moos und Unkraut und verbessern die Nährstoffaufnahme durch die Wurzeln. Diese intensive Pflege ist besonders wichtig, um das Wurzelwachstum zu unterstützen und eine dichte Rasenfläche zu gewährleisten.
Idealerweise sollte zweimal im Jahr vertikutiert werden: im Frühjahr und im Herbst. Der beste Zeitpunkt ist nach dem ersten Rasenschnitt im Frühling, wenn die Temperaturen zwischen 8 und 22 Grad liegen. Nach dem Vertikutieren benötigt der Rasen eine Erholungsphase, um sich zu regenerieren und wieder kraftvoll nachzuwachsen. Bei starkem Regen kann der Vertikutierer auch im Sommer verwendet werden, um die Rasenfläche zu revitalisieren und mögliche Staunässe zu beseitigen.
Ein weiterer Vorteil des Vertikutierens ist die Förderung der Luft- und Wasserzirkulation im Boden, die für die Gesundheit des Rasens entscheidend ist. Durch die Entfernung von altem Schnittgut und Moos wird zudem das Licht bis zu den Wurzeln durchgelassen, was das Wachstum neuer Grashalme begünstigt.
Mit durchdachten Funktionen und einer benutzerfreundlichen Handhabung bieten die Vertikutierer von IKRA eine effektive Lösung für Gartenliebhaber, die einen gesunden und gepflegten Rasen schätzen.
Häcksler / Gartenhäcksler / Gartenschredder - Ein Überblick
Sinn & Zweck
Gartenhäcksler werden verwendet, um (sperrige) Gartenabfälle w.z.B. Schnittgut, Sträucher, Hecken, Äste bzw. Grünschnitt schnell und platzsparend zu zerkleinern. Das Schnittgut - bzw. auch als Häckselgut bezeichnet - kann im Anschluss daran weiter verwendet werden (Umweltgedanke), um z.B. als Mulch oder aber auch als Kompostmaterial (die organischen Gartenabfälle können sich aufgrund des Häckselns schneller zersetzen) zum Einsatz zu kommen - für eine saubere, komfortable und nachhaltige Gartenpflege - so schließen Sie den natürlichen Nährstoffkreislauf in Ihrem Garten.
Aber auch die Entsorgung über die eigene Biotonne ist durch die "Vorarbeit eines Häckslers" sinnvoll, da der Garten-Grünschnitt deutlich zerkleinert wird und die Abfalltonne merklich mehr Material aufnehmen kann - das spart somit auch Entsorgungskosten.
Falls man keine Biotonne hat und zum anderen über viel Grünabfälle verfügt, kann der Gang auch zu einem Wertstoffhof (bzw., auch eine Grüngutannahmestelle) eine Lösung sein - da bietet es sich an, dass der Grünschnitt/Gartenabfälle schon durch einen Häcksler bearbeitet wurde, um das Volumen zu verringern, da ggfls. die Abnahmestellen eine Volumen-Gebühr für den Grünschnitt verlangen.
Ob Strebergarten, Hausgarten oder Gartengrundstück ist ein Häcksler ein hilfreiches und sinnvolles Gartengerät um Zeit, Mühen, Platz und Entsorgungskosten zu sparen - auch der Umweltgedanke bezüglich Mulchen und Kompostieren sind nicht zu vernachlässigen, um einen nachhaltigen Umweltkreislauf sicher zu stellen. Hierbei ist ein Gartenhäcksler die richtige Wahl.
Entdecken Sie im Folgenden die verschiedenen Typen und Arten von Gartenhäckslern welche zu Ihren Bedürfnissen bzw. Garten passen.
Typen von Gartenhäckslern
Messerhäcksler
- Messerhäcksler arbeiten mit scharfen, rotierenden Messer bzw. Messerscheiben
- Das Schnittgut bzw. Häckselgut wird geschnitten
- Häckselt schnell, scharf und effektiv
- Das Gerät häckselt laut
- Sehr feines Häckselgut (für Mulch und Kompostierung ideal)
- Für weiches und frisches Schnittgut
- Günstig in der Anschaffung
- Wartungsintensiver als Walzenhäcksler
- Kein Selbsteinzug und Mehraufwand bei Verstopfung (kein Rücklauf)
- Empfohlen für kleinere Gärten
- Kürzere Arbeitseinsätze - kein Dauerbetrieb
Walzenhäcksler
- Walzenhäcksler arbeiten mit einer Walze und Andruckplatte/Pressplatte
- Das Schnittgut wird zerdrückt/zerquetscht
- Häckselt etwas langsamer, aber effektiv
- Deutlich leiser im Betrieb als in Messerhäcksler (optimal für Wohngebiete, um die Nachbarschaft nicht übermäßig zu belasten
- Etwas gröberes Häckselgut im Vergleich zum Messerhäcksler (für Mulchen optimal - Kompostierung ideal, da die Struktur aufgedrückt wird und somit der Zersetzungseffekt unterstützt wird)
- Für dickere Äste und härteres Schnittgut - eher ungeeignet für Blattwerk bzw. sehr weiche Gartenabfälle
- Teurer in der Anschaffung als Messerhäcksler
- Wartungsärmer als Messerhäcksler
- Vorteil: Selbsteinzug des Schnittguts, sowie automatischer Rücklauf bei Verstopfung
- Empfohlen für größere Garten mit viel Schnittgut/Grünschnitt
- längere Arbeitseinsätze
Turbinenhäcksler
- Turbinenhäcksler vereinen die Vorteile eines Messer- und eines Walzenhäckslers
- Turbinenschneidwerk (rotierende Trommel)
- Eher ein Profigerät (i.d.R. nicht für den typischen (kleinen) privaten Bereich)
- Vielseitig einsetzbar, da Schnittgut komplett verwendet werden kann
- Hohe Durchsatzleistung
- Lautstärke im mittleren Bereich
- Langlebig und wartungsarm
- Empfohlen für Profis, bzw. für sehr große Gartengrundstücke mit vielfältigem Schnittgut
- Lange Arbeitseinsätze
Antriebsarten von Häckslern
- Elektro-Häcksler: Ist die gängigste und am weitesten verbreitete Antriebsart. Es wird ein Stromanschluss benötigt und ist die ideale Lösung für Privatgärten, die eine Steckdose im Garten haben.
Es wird kein Benzin oder Öl benötigt, was die Bedienung und den Wartungsaufwand reduziert - verfügt aber über genügende Power, wenn die Leistung bei min. 2500 Watt liegt.
Umweltgedanke bzw. nachhaltig, da keine Abgase durch Benzin/Öl entstehen.
Die Geräte sind in der Regel recht leicht und beim manövrieren (wenn Räder vorhanden sind) unproblematisch. - Benzin/Treibstoff-Häcksler: Haben eine hohe bis sehr hohe Leistung durch den Verbrennermotor. Die Geräte sind mobil einsetzbar und können auf sehr großen Gartengrundstücken verwendet werden - Ideal für Gärten ohne Steckdose.
I.d.R. für Profis (Landschaftsgärtner) gedacht, da auch die Arbeitszeit bzw. Betriebszeit unbegrenzt ist (in Abhängigkeit des Treibstofftanks). Die Geräte sind aber recht schwer und damit etwas unhandlich/schwerfälliger beim Manövrieren. - Akku-Häcksler: Sind erst seit einiger Zeit vorhanden, da die Akku-Technik nun auch Arbeitszeiten ermöglichen, die bei einem Häcksler Anwendung finden kann. Die Geräte sind aufgrund der Akkus etwas schwerer als typische Elektro-Schredder, sind aber dennoch recht einfach zu manövrieren (wenn Räder vorhanden sind).
Auch hier spielt der Umweltgedanke mit rein - keine Abgase, kaum Wartungsaufwand und due Geräte sind leiser als Benzingeräte.
Die Leistung hängt vornehmlich von der Akkugröße ab (je mehr Ah beim Akku vorhanden, umso länger ist die Arbeitszeit), es wird aber ein Ersatz-Akku bzw. ein Wechsel-Akku empfohlen. Falls der Akku wie bei ikra zu den "All-in-One" Gerätesortimenten gezählt wird, haben Sie verschiedene Geräte, die mit dem gleichen Akku laufen, was die Anschaffungskosten der Geräte reduziert. - Turbinenhäcksler: Die Geräte werden mit Treibstoff (Benzin/Diesel), aber auch per Elektromotor angetrieben.
das die Antriebsart an sich aber unterschiedlich ist, wird die Turbine als Merkmal unter diesem Punkt bewusst aufgelistet.
Auswahlkriterien für den "richtigen" Gartenhäcksler
- Schnittgut/Grünschnitt: Haben Sie überwiegend weiche Gartenabfälle, bietet sich ein Messerhäcksler an. Für dickere Äste und "normale" Gartenabfälle ist ein Walzenhäcksler zu bevorzugen.
- Leistung: Benzinhäcksler sind i.d.R. die kraftvollste Variante. Elektro kommt dem aber sehr nahe und ist für den Privatgebrauch absolut ausreichend. Akku-Geräte rücken weiter in den Fokus und sind nun nicht mehr von der Hand zu weisen. Vor allem dann, wenn man im gleichen Akku-System bleibt, von dem man weitere Akku-Geräte im Gartenhäuschen hat.
- Geräuschpegel: Elektro- und Akku-Geräte sind von der Lautstärke geringer als Benzingeräte. Aber vor allem bezüglich der Schneidtechnik sind Walzenhäcksler deutlich leiser als Messerhäcksler.
- Betriebszeit: Benzin und Elektro-Geräte sind hier unabhängig. Akkuhäcksler dagegen können die Laufzeiten der beiden anderen Gerät nicht einhalten. Aber wenn man nur geringe Betriebszeit hat, sind sie definitiv eine positive Option. Vor allem dann, wenn man einen Wechsel-Akku vorliegen hat (da z.B. noch weitere passende Akkugeräte vorhanden sind).
Zum anderen ist die aktive Betriebszeit (durchgängige Häckseln in einem Arbeitsgang) nicht zu unterschätzen. Wenn Sie länger häckseln müssen, bietet sich der Walzenhäcksler an (auch schon wegen der Lautstärke). - Zubehör Fangbox oder Fangsack, Stopfer: Verfügt der Häcksler über eine stabile Fangbox, die alle Schnittteile sauber auffängt - gibt es einen Stopfer, um kleinteilige Abfälle nachzustopfen. Der Fangsack ist aber leichter und beim Transport gewichts-technisch zu vernachlässigen.
- Mobilität & Gewicht: Elektro sind die leichtesten Geräte, Akkuhäcksler wegen dem zusätzlichen Akku etwas schwerer und Benziner i.d.R. die schwersten Geräte - das Manövrieren ist dann etwas schwerer.
- Flexibilität: Benziner und Akku haben kein Kabel und können in jeden Bereich des Gartens mitgeführt und platziert werden. Wohingegen Elektrogeräte in der Nähe einer Stromdose platziert werden müssen - zumindest aber ein Verlängerungskabel von Nöten ist.
- Wartung/Betriebskosten: Benzingerät sind wartungsintensiver als Akku- und Elektrogeräte - sowie benötigen sie regelmäßig Treibstoff und Öl, was etwas auf den Geldbeutel drückt.
- Umwelt/Nachhaltigkeit: Emissions- und Lärmbelästigung sind beim Benziner gegeben - gegenüber Akku- und Elektrogeräten entstehen Abgase und der Betrieb der Benzingerät eist wegen dem Motor einfach etwas lauter.
Hier spielt aber auch zusätzlich der "Häckseltyp" eine entscheidende Rolle: Walzenhäcksler sind i.d.R. deutlich leiser bei der Verwendung. - Mulchen & Kompostieren: I.d.R. sind beide Varianten "Messer / Walze" für Mulchen und Kompostierung geeignet - man kann den Schnitt-/Häckselgrad bei den Geräten einstellen.
Sowie sollte auch die Benutzungszeit und Betriebsdauer, sowie der Wartungs- und Pflegeaufwand mit-bedacht werden.
Am Ende bleibt jedes gewählte Gerät für viele Jahre Ihr zuverlässiger Gartenhelfer!