Rollrasen und Unkraut

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Wie halte ich meinen Rollrasen von Unkräutern frei?

Wie halte ich meinen Rollrasen von Unkräutern frei?

Rollrasen ist bei Auslieferung nahezu frei von allen Wildkräutern. Damit Ihr Rollrasen frei von Unkraut bleibt haben wir Ihnen ein paar nützliche Tipps zusammen gestellt:

Übersicht / Auswahl:

 

Rollrasen
Rollrasen

Vermeidung von Lückenbildungen

Um die besonders hohe Grasreinheit eines Rollrasens nach dem Anwachsen beizubehalten, muss darauf geachtet werden, dass keine Schadstellen und Lücken im Grasbewuchs entstehen, die eine Zuwanderung von Unkräutern erleichtern. Lücken im Fertigrasen können infolge einer Grasnarbenverletzung durch

  • zu tiefen Rasenschnitt
  • durch ätzende Pflanzenschutz- oder Düngemittel
  • Pflanzenkrankheiten odeer
  • Schädlinge

entstehen.

Verfilzung der Grasnarbe

Moos verbreitet sich im Rollrasen vor allem dann, wenn das Gras zu langsam wächst, z.B. bei zu hoher Bodenfeuchtigkeit und in Schattenzonen. Aber auch ein zu niedriges Mähen oder eine mangelhafte Versorgung des Rasens mit Nährstoffen können Ursachen für einen Moosbewuchs sein. Eine Verfilzung der Grasnarbe wird ferner durch verbliebenes Schnittgut sowie durch niedrig wachsende Unkräuter gefördert. Jede Bodenabdichtung bewirkt eine Hemmung der Sauerstoff-, Wasser- und Nährstoffzufuhr und beeinträchtigt die Entwicklungsmöglichkeiten des Rasens. Lassen Sie Ihren Rasen wieder aufatmen mit Vertikutierern und Rasenlüftern. Diese entfernen Moose und lockern den Boden auf. So kann wieder eine bessere Belüftung des Bodens stattfinden und Nährstoffe können besser eindringen um den Rasen zu versorgen.

Vertikutieren und Düngung

Durch Vertikutieren wird der Rasenfilz gelöst, der anschließend sorgfältig zu entfernen ist. Das Vertikutieren empfiehlt sich als erste Pflegestufe für den Rasen im Frühjahr, idealerweise von März bis Mai, da der Fertigrasen sich dann in einer Wachstumsphase befindet und sich deshalb schnell erholen kann.

Vertikutieren
Aufatmen für den Rasen: Vertikutierer

Zudem sollte der Rasen drei Mal im Jahr – vorzugsweise im April, im Juni und im August – gedüngt werden. Ein Düngestreuer stellt eine gleichmäßige Düngeraufbringung sicher. Nach dem Düngen sorgt eine Wässerung dafür, dass kein Dünger auf den Grashalmen verbleibt.

Die Bedeutung von Mähen und Wässerung

Der Neubildung von Moos und Unkraut kann durch Mähen mit dem Rasenmäher in einwöchigem Rhythmus entgegengewirkt werden. Wildkraut mag es überhaupt nicht ständig „abgesäbelt“ zu werden. Den Grashalmen hingegen tut dies gut. Ein gesundes und widerstandsfähiges Wachstum wird gefördert. Beim Mähen sollte jedoch die Schnitthöhe von mindestens 4 bis 5 Zentimeter und in Schattenbereich 5 bis 6 Zentimeter eingehalten werden. Bei jedem Rasenschnitt darf nur ein Drittel der Halmlängen entfernt werden. Gegebenenfalls sind (in kurzen Abständen) zeitversetzt mehrere Rasenschnitte vorzunehmen. (Ein-Drittel-Regel) Weitere interessante Tipps rund ums Rasenmähen finden Sie bei unserer kleinen Rasenkunde.

Eine Bewässerung des Rasens sollte nicht bei besonders starker Sonneneinstrahlung erfolgen, um eine Rasenschädigung, die sich in Braunfärbungen äußert, zu vermeiden. Einer guten Versorgung des Rasens mit Wasser dient generell ein eher seltenes, aber dafür intensives Bewässern anstelle einer häufigen, aber nur oberflächlichen Wässerung.

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