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Kleine Rasenkunde: Wie und wann – so setzen Sie Ihren Rasenmäher richtig für ein saftiges Grün ein

Kleine Rasenkunde - Rasen Tipps

Übersicht / Auswahl:

 

Wie und wann – so setzen Sie Ihren Rasenmäher richtig für ein saftiges Grün ein

Grundsätzlich gilt: ein schöner gepflegter Rasen benötigt ständige Pflege. Dabei spielen Rasenhöhe, Bewässerung und Sonneneinstrahlung eine entscheidende Rolle. Der Rasen liebt das häufige Schneiden. Unkräuter bzw. Wildkräuter mögen dies hingegen nicht. Wird somit der Rasen ausreichend gewässert und häufig geschnitten, setzt er sich gegenüber Un- und Wildkräutern durch. Der Weg zum schönen und saftigen Rasen ist somit gar nicht so schwer. Wenn Sie einige Tipps beachten, wachsen die Halme schön dicht und bilden eine gleichmäßige Fläche.

Es kommt auf das richtige Saatgut an

Wird auf dem Rasen Fußball oder Golf gespielt? Soll eine Zier-Rasenfläche oder ein Freizeitrasen entstehen? Wird ein Rasen neu angelegt oder sollen durch eine Nachsaat Lücken geschlossen werden? Für die verschiedensten Bedürfnisse gibt es passende Saatgut-Mischungen. Und so findet man „strapazierfähigen WM-Rasen“, „pflegeleichten Freizeitrasen“ oder „Traumrasen“ in den Baumarktregalen und im Gartenfachhandel.

Günstiges Saatgut wird häufig aus landwirtschaftlichen Gräsern zusammengestellt, die eigentlich als Futter für Weidetiere dienen. Am Anfang wachsen sie sehr schnell und verdrängen andere Rasengräser. Allerdings mögen sie kein häufiges Mähen und können im Laufe der Zeit verkümmern. Das führt zu abgestorbenen Pflanzen und Lücken in der Rasenfläche, in denen sich Unkraut wie Löwenzahn breit machen kann.

Hochwertige Gräser wachsen langsam, dicht und sind robust. Entsprechende Mischungen bestehen aus maximal drei bis vier Sorten. Für strapazierfähige Rasenflächen eignen sich zum Beispiel die Sorten Wiesenrispe (Poa pratensis) und ausdauerndes Weidelgras (Lolium perenne). Gute Qualität erkennen Sie an der Bezeichnung „RSM“ (Regel-Saatgut-Mischung), die auf den Verpackungen abgedruckt ist. Diese Mischungen wurden von unabhängigen Laboren getestet und basieren auf erprobten Gräser-Arten. Die Entwicklungen der Sorten und ihr Einsatzzweck wird jedes Jahr in der FLL-Broschüre „Regel-Saatgut-Mischungen Rasen“ veröffentlicht.

IKRA Elektro Rasenmäher IERM 1434
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Rasenarten

  • saftiger und dichter Zierrasen / Englischer Rasen
    harmonisch wirkender, pflegeintensiver Rasen aus feinblättrigen Rasensorten, schön fürs Auge, kein Nutzrasen, regelmäßiges Rasenmähen, alle 7 - 14 Tage, empfehlenswert für ein richtig sattes Grün und einen schönen Zierrasen: regelmäßiges Düngen und Bewässern, Vertikutieren (Moosentfernung / Rasenbelüftung), Mulchen (natürlicher Gründünger aus Rasenverschnitt)
  • Schattenrasen an schattigen und halbschattigen Plätzen
    spezieller Rasensamen, der auch gut in schattiger und halbschattiger Lage wachsen kann, robust und pflegeleicht, kein schnelles Vermoosen, regelmäßiges Rasenmähen, alle 7 - 14 Tage, Grashalme im Schatten höher lassen als in sonniger Lage, empfohlene Schnitttiefe im Schatten 5-6 cm
  • Blührasen / Blumenwiese
    Mischung aus Rasensamen und Blumensamen, pflegeleicht und hübsch anzusehen, 2-3 mal im Jahr mähen um Unkräuter im Wachstum zu stören und die Blumenwiese im Wachstum zu unterstützen
  • Kräuterrasen
    Mischung aus Rasensamen und Kräutersamen, pflegeleicht und hübsch anzusehen, 2-3 mal im Jahr mähen um Unkräuter im Wachstum zu stören und die Kräuterwiese im Wachstum zu unterstützen
  • Kleerasen
    widerstandsfähiger Kleerasen, gemischte Saat aus Klee- und Rasensamen, beispielsweise Weißklee und Rotklee, wenig Düngung nötig, wöchentlich mähen
  • Landschaftsrasen
    Saatmischung aus langsam wachsenden Rasenpflanzen, großflächige Begrünung von großen Gärten und Grundstücken, widerstandsfähiger und pflegeleichter Rasen, sehr langsames Wachstum, 2-3 mal im Jahr mähen
  • Gebrauchsrasen / Spielrasen
    schnell wachsender und robuster Samen, Rasen ist häufig im Gebrauch, z.B. für Familienfeste, Herumtollen mit dem Hund oder als Kinderspielwiese, regelmäßiges Rasenmähen, alle 7 - 14 Tage, bei Mulchen häufiger, empfohlen: Vertikutieren und Rasenlüften
  • Rollrasen
    begehbarer und bespielbarer Rasen, besonders strapazierfähig und schnellwachsend, gleichmäßiger "Rasenteppich"; von Herstellern aufgerollter und fertiger Rasen, Bahnen können direkt auf Wunschfläche im Garten ausgerollt werden, Wurzeln verankern sich mit dem Boden und die grüne Fläche wächst, Mähzeiten wie bei Gebrauchsrasen, regelmäßiges Rasenmähen, alle 7 - 14 Tage, bei Mulchen häufiger, empfohlen: Vertikutieren und Rasenlüften

Warum sollte man den Rasen mähen?

Mäht man einen Rasen nicht, so verkümmert er schnell und wird wildwüchsig. Das heißt immer mehr Unkraut bzw. Wildkraut erobert die grüne Rasenfläche. Mit dem Mäher rücken Sie einerseits Unkraut zuleibe, denn Wildkraut ist dem häufigen Schnitt durch den Mäher nicht gewachsen und verkümmert. Unkraut mag einen häufigen Schnitt so gar nicht. Grashalme dagegen schon, denn der Schnitt fördert das Wachstum der Halme und der Rasen wird gesünder und widerstandsfähiger. Ein geschnittener und gepflegter Rasen mit seinem satten Grün sieht einfach besser und gesünder aus. Das Mähen unterstützt das Grün dichter und widerstandsfähiger zu werden - Rasenmähen fördert also eindeutig die Gesundheit Ihres Rasens. Der Rasenmäher ist bei der Gartenpflege ein willkommener und nützlicher Helfer. Lassen Sie Ihren Rasen nicht verkümmern und pflegen Sie ihn.

IKRA Akku Rasenmäher IAM 40-4625 S
Rasenmähen mit IKRA Rasenmähern: IKRA Akku Rasenmäher IAM 40-4625 S

Vier Zentimeter Halmlänge sind optimal

Im Idealfall beträgt die Halmlänge im Frühling bzw. Sommer nach dem Mähen rund vier Zentimeter, bei Zierrasen dürfen es auch drei Zentimeter sein. Im Herbst sollte das Gras circa einen Zentimeter länger stehen, damit es genügend Sonnenlicht aufnehmen kann. Vermeiden Sie es daher mit dem Rasenmäher zu tief zu schneiden.

Die ideale Rasenhöhe

Ist der Rasen ca. 7 – 10 Zentimeter hoch gewachsen sollten Sie zum Rasenmäher greifen. Für kleine Rasenflächen sind Elektro Rasenmäher bestens geeignet, für mittlere Flächen Akku Rasenmäher und für große Rasenflächen Bezinrasenmäher. Schneiden Sie den Rasen auf ca. 4 cm ab, das ist die ideale Rasenhöhe. Schneiden Sie den Rasen zu kurz wächst das Gras langsamer oder die Halme verbrennen in der Sonne. Ggf. leiden auch die Wurzeln am zu kurzen Schnitt und die Pflanzen sterben ab – kahle Stellen können entstehen.

Ein bisschen mehr Länge für Halme im Schatten und Hochsommer

Wächst Gras im Schatten, sollte es nicht ganz so kurz gemäht werden wie Halme, die in der Sonne stehen. Im Schatten sollten die Halme ca. 5 – 10 mm höher belassen werden, sodass der Rasen besser Licht bekommt. Dasselbe empfiehlt sich im Hochsommer zu besonders heißen Hitzeperioden. Lassen Sie auch zu solchen Zeiten die Grashalme etwas höher, da längere Halme mehr Schatten auf den Boden werfen, sodass dieser nicht so schnell austrocknet. Etwas höhere Halme schützen den Boden also vor zu schnellem Austrocknen. Ist der Rasen zu Hitzeperioden zu kurz wird der Boden schnell trocken und der Rasen „verbrennt“ und trocknet aus.

IKRA Akku Rasenmäher IAM 40-4325 im ONE FOR ALL Akkusystem
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Wie oft muss gemäht werden?

Wie oft ein Rasen gemäht werden sollte, hängt vom Saatgut und dessen Wachstum ab. Von Mai bis Ende Juni wachsen die Halme in der Regel am schnellsten und wöchentliches Mähen ist angesagt. Vom Hochsommer bis zum Herbst reicht es, nur alle 14 Tage zu mähen. Gerade während Hitzeperioden darf das Gras nicht zu stark gekürzt werden, da es ab ungefähr 26 °C nur noch langsam wächst. Je kürzer der Rasen dann ist, desto schneller kann er verbrennen. Daher ist bei heißen Temperaturen ein Schonschnitt angesagt.

Im Oktober wetzen Sie zum letzten Mal die Messer und rücken dem Gras mit dem Rasenmäher zu Leibe.

Im Winter sollten Sie den Rasen in Ruhe lassen und ihn wenn möglich nicht betreten. Vor allem bei Frost besteht die Gefahr, dass Halme abknicken und sich an diesen verletzten Stellen Fäulniserreger einnisten.

Unsere Empfehlung:

November – März (Winter):
Ruhezeit, kein Schnitt

Mitte März / April – Juni (Frühling):
3 – 4 Mal im Monat
(in der Hauptwachsphase von Gras, Mai & Juni, kann auch häufigeres Mähen nötig werden)

Juli – September (Sommer):
alle 14 Tage
(Achtung: während Hitzeperioden nicht zu kurz schneiden)

Oktober – November (Herbst):
alle 14 Tage

Abnehmen des Grasfangbehälters bei Rasenmähern
Abnehmen des Grasfangbehälters bei Rasenmähern

Wann und wie muss Gras gekürzt werden?

Einige Sorten wachsen schneller, andere langsamer. Bei einer Halmlänge zwischen sieben und zehn Zentimetern ist es an der Zeit, das Gras zu kürzen. Durch regelmäßiges Mähen wächst der Rasen schön dicht und wird strapazierfähiger. Wichtig ist, immer nur etwa ein Drittel der Halmlänge abzuschneiden. Wird mehr entfernt, ist der Rasen gestresst und wächst schlechter. Garten Experten nennen dieses Drittel-Schneiden die „1/3-Regel“. Eine Grundregel ist also: lieber öfter mähen und wenig abschneiden, als zu selten mähen und zu viel Gras abschneiden.

Ein Beispiel: Wenn der Rasen bereits sehr hoch gewachsen ist, beispielsweise nach einem langen Urlaub, schneiden Sie immer höchstens 1/3 des Rasens mit dem Rasenmäher ab und einige Tage später ein weiteres Drittel – schneiden Sie den Rasen also in Etappen. Das wiederholen Sie solange, bis Sie die gewünschte Rasenhöhe erreicht haben. Die ideale Rasenhöhe ist ca. vier Zentimeter.

Laufen Sie immer auf gemähten Flächen

Wenn Sie auf Halme treten, knicken diese um und richten sich erst nach einiger Zeit wieder auf. Um den Rasen gleichmäßig schneiden zu können sollten Sie sich immer auf der gemähten Fläche bewegen. Laufen Sie also über eine ungemähte Fläche so werden die Halme abgeknickt und sind von den rotierenden Messern des Mähers nicht mehr zu fassen. Die Halme richten sich nach und nach wieder auf und das Schnittbild ist unregelmäßig.

Kein nasses Gras mähen

Mähen Sie nur wenn der Rasen wirklich trocken ist, denn nasses Gras verklebt den Fangkorb und die Schneidemesser des Rasenmähers. Nasses Gras wird zudem nur schwer von den Messern erfasst und nur unregelmäßig abgeschnitten. Der Rasen würde dann unterschiedlich hoch werden. Das ergibt kein schönes Schnittbild. Suchen Sie sich für das Rasenmähen also möglichst trockene Tage aus und mähen Sie nicht direkt nach dem Regen. Mähen Sie idealerweise am Nachmittag. Morgens und vormittags ist das Gras noch zu feucht. Am Mittag könnte es bei starker Hitze zu schnell austrocknen, wenn die Sonne prall und heiß auf den frisch geschnittenen Rasen scheint.

Rasen und starke Hitze

Gerade während Hitzeperioden darf das Gras nicht zu stark gekürzt werden, da es ab ungefähr 26 °C nur noch langsam wächst. Je kürzer der Rasen dann ist, desto schneller kann er in der Sonne verbrennen. Daher ist bei heißen Temperaturen ein Schonschnitt angesagt. Lassen Sie den Rasen in heißen Perioden, in Hitzeperioden wie Juli und August, also lieber ca. 5-10mm länger, sodass die Grashalme sich durch ihren eigenen Schatten etwas schützen können. Etwas höhere Halme schützen den Boden vor zu schnellem Austrocknen. Ist der Rasen zu Hitzeperioden zu kurz wird der Boden schnell trocken und der Rasen „verbrennt“ und trocknet aus. Mähen Sie Ihren Rasen idealerweise am Nachmittag. Am Mittag könnte er bei starker Hitze zu schnell austrocknen, wenn die heiße Sonne auf den frisch geschnittenen Rasen scheint.

Doppelte Flächenleistung mit Rasenmähern: IKRA Flexible Twin-Power
Doppelte Flächenleistung mit Rasenmähern: IKRA Flexible Twin-Power

Rasen wässern

Ein gesunder Rasen hat natürlich neben Nährstoffen, Licht und Wärme vor allem eines nötig: eine regelmäßige Bewässerung. Die Wässerung von Rasen kann auf folgende Arten passieren:

  • Regen: natürliche Bewässerung, gießen ist ggf. nicht notwendig, je nach Regenintensivität
  • Gießkanne: eine natürlich sehr zeitaufwändige Art zu wässern, ggf. für kleine Rasenflächen
  • Gartensprinkler / Garten Sprinkleranlage: sehr effektive und zeitsparende Wasserversorgung für den Rasen, automatische Steuerung möglich
  • Gartenschlauch: gut zu steuernde Bewässerung des Rasens, manuelles bewässern, Spritzdüse ermöglicht bessere Wasserverteilung

Gerade in besonders heißen Sommermonaten ist ein regelmäßiges Bewässern das Rasens sehr wichtig. Wässern Sie am besten in den Abendstunden, denn wenn Sie tagsüber oder grade in der heißen Mittagssonne gießen könnte es passieren, dass das verbleibende Wasser an den Halmen diese "verbrennt" und gelb werden lässt (Brennglaseffekt). Außerdem ist die Wasserverdunstung deutlich höher zur sonnenintensiven Mittagszeit. Bewässern Sie nicht zu kurz, denn so erreichen Sie nur die obere Bodenschicht. Bewässern Sie den Boden ausreichend und gründlich um auch die tieferen Bodenschichten und Wurzeln des Rasens zu erreichen.

Natürlich ist auch das Düngen eine wichtige Lebensgrundlage für den Rasen. Lesen Sie hier mehr: Rasen düngen

Abgeschnittenes Gras entfernen oder Mulchen

Wenn abgeschnittenes Gras liegen bleibt, verdeckt dies den Rasen und nimmt ihm Licht und Sauerstoff. Um das Wachstum nicht zu behindern, sollte abgeschnittenes Gras mit einem Rechen zusammengekehrt werden. Sie können sich die Arbeit erleichtern, wenn Sie einen Mäher mit Auffangkorb benutzen. Das gemähte Gras sammelt sich im Behälter und Sie können diesen regelmäßig leeren, sobald er gefüllt ist.

Selbstverständlich können Sie auch einen Rasenmäher mit Mulch-Funktion nutzen. Dann können Sie Grasreste beruhigt auf der Rasenfläche, am Boden, liegen lassen. Mulchen ist sehr ökologisch und separates Düngen mit Chemie oder Spezialdüngern wird oft überflüssig. Mulchen ist mit allen IKRA Rasenmähern möglich, die mit einem Mulch-Kit ausgestattet sind. Um dies zu nutzen verschließt man mit dem Kit die Auswurföffnung hinten. So wird das gemähte Gras nicht mehr durch den Heckauswurf ausgeworfen, sondern durch das rotierende Messer zermulcht. Das Schnittgut wird im Gerät mehrfach herumgewirbelt und durch das scharfe Messer zerkleinert. Die „klein gehäckselten“ Grashalme werden unten wieder auf den Rasen ausgegeben. Das sehr klein geschnittene Mähgut rieselt auf den Boden, zwischen die Grashalme, auf den Rasen. Hier zersetzt es sich und dient dem Rasen als umweltfreundlicher Gründünger. Die durch das Rasenwachstum entzogenen Nährstoffe bleiben so an Ort und Stelle und führen dem Rasen die Nährstoffe wieder zurück. Es entsteht ein sehr umweltfreundlicher Kreislauf. Ein weiterer Vorteil vom Mulchen ist, dass der klein gehäckselte Grasmulch die Verdunstung von wertvollem Wasser aus dem Boden verhindert. Die Rasenfläche trocknet so in heißen Sommermonaten, z.B. im Juli und August, nicht so schnell aus.

Vorteile auf einen Blick:

  • ausbalancierte Nährstoffzufuhr für den Rasen
  • Einsparung von chemischer Düngung möglich
  • Über- und Unterdüngung nicht möglich
  • kein ausgelaugter Boden, ein gesunder Rasen
  • verhindert das Austrocknen des Bodens in heißen Sommermonaten
  • Wasser verdunstet nicht so schnell, es muss also nicht so oft gegossen werden
  • Rasenschnitt muss nicht entsorgt werden, platzsparend in der Tonne und ggf. geldsparend (Müllgebühren)
  • Zeitersparnis: Fangkorb muss nicht geleert werden
  • "Mulchdecke" lässt Luftzirkulation zu und Wasser kann weiterhin gut absickern
  • weniger Moosbildung

Mulcher und Rasenmäher in Einem: IKRA Akku Rasenmäher IAM 40-4625 S
Mulcher und Rasenmäher in Einem: IKRA Akku Rasenmäher IAM 40-4625 S

Schnittbreite voll ausschöpfen

Nutzen Sie für ein gleichmäßiges Bild die gesamte Schnittbreite des Rasenmähers aus. So sind Sie nicht nur schneller fertig, auch das Mähergebnis, das Schnittbild, sieht deutlich sauberer aus. Haben Sie eine große Rasenfläche zu mähen, so nutzen Sie Rasenmäher mit großer Schnittbreite, z.B. den Benzinrasenmäher IBRM 2351 TL. Dieser Benzinmäher von IKRA hat eine Schnittbreite von 51 Zentimetern. Damit man immer in geraden Reihen mäht, sollte man die bereits gemähte Fahrspur als Richtlinie nutzen.

Schützen und schärfen Sie die Messer

Die Messer des Rasenmähers sollten für einen perfekten Schnitt stets geschärft sein. Unscharfe Messer fransen den Rasen zu sehr aus. Wenn das Gras durch unscharfe Messer ausgefranst wurde wird er schnell an den Spitzen gelb und braun. Das sieht einfach nur unschön aus. Ein präziser und scharfer Schnitt der Grasnarbe lässt das Gras dagegen schön grün aussehen. Die Spitzen wachsen in saftigem Hellgrün nach. Um die Messer zusätzlich zu schützen, um also eine Langlebigkeit zu gewährleisten, sollten vor dem Rasenmähen Zweige, kleine Äste und Blätter aus dem Weg geräumt werden.

Rasentrimmer für Rasenkanten

Ein Rasentrimmer kommt, bei für Rasenmäher unzugänglichen Stellen, zum Einsatz. Dies können zum Beispiel überhängende Büsche, Bänke, Brunnen, Mauern, Zäune oder Beete sein. Der Rasenmäher hat hier keine Chance die Kanten und Ecken zu erreichen und unter Bänke oder niedrig wachsende Bäume kommt er einfach nicht drunter. Ein Rasentrimmer hilft hier. Er schneidet mit seinem elastischen Fadenschneidsystem das Gras sehr dicht am Objekt ohne es zu beschädigen. Ohne Rasentrimmer, den es als Elektro-, Akku- oder Benzinausführung gibt, müsste man das Gras mühsam mit einer Schere auf die Rasenhöhe kürzen. Mit einem Rasentrimmer sorgen Sie an Kanten und Ecken für ein gleichbleibendes Schnittbild ohne sich zu bücken. Der Rasentrimmer ist die perfekte Ergänzung zu jedem Rasenmäher.

Vertikutierer & Rasenlüfter

Vertikutierer sind genau wie Rasenmäher und Rasentrimmer wichtige Werkzeuge für Ihren Garten und Rasen. Das Vertikutieren nach dem ersten Rasenschnitt im Frühling fördert nämlich das Wachstum des Rasens. Vertikutierer und Rasenlüfter lockeren den Rasen auf, lösen Moos und andere Verfilzungen. Der Rasen kann also wieder durchatmen. Auch dieses nützliche Gartengerät erhalten Sie von IKRA.

IKRA Elektro Vertikutierer IEVL 1738
Aufatmen für den Rasen: IKRA Elektro Vertikutierer IEVL 1738

Warum sollte man vertikutieren?

Wenn der Rasen stark verfilzt ist wird er anfällig für Krankheiten. Außerdem kann Regenwasser nicht mehr gut im Boden versickern und die Graswurzeln mit Wasser versorgen, wenn zu viel Moos und Filz den Boden "blockieren" und verdecken. Staunässe entsteht und lässt den Rasen "ertrinken". Außerdem siedeln sich Moose und Pilzarten vermehrt an. Der Rasen stirbt nach und nach ab. Durch das Vertikutieren und Rasenlüften werden Moose, Pilze und Filz entfernt. So kann wieder ungehindert wichtiger Sauerstoff und Flüssigkeit zu den Graswurzeln vordringen. Verhindern Sie mit dem Vertikutierer also die Besiedelung Ihrer Rasenfläche mit Moosen und Pilzen. Entziehen Sie diesen Gewächsen die Lebensgrundlage, sodass Sie einen gesunden Rasen haben.

Wann sollte man vertikutieren?

Idealerweise vertikutieren Sie zum ersten Mal im Frühjahr nach dem ersten Rasenschnitt. Dies passiert üblicherweise Ende März / Anfang April. Hier beginnt die Rasensaison. Kräftigen Sie die Wurzeln und fördern Sie das Rasenwachstum am Beginn der Saison, indem Sie Moose, Verfilzungen und Pilze mit dem Vertikutierer (Moosrupfer) entfernen. Auch im Herbst zum Ende der Saison können Sie noch einmal Vertikutieren. War der Herbst beispielsweise ziemlich feucht könnten auch hier Moose und Pilze auf der Rasenfläche entstanden sein. Im Sommer sollten Sie nicht vertikutieren. Der Rasenlüfter kann dagegen auch nach jedem Rasenmähen angewandt werden, um Grasrückstände vollständig mit den Stahlfederzinken des Lüfters zu entfernen. Das macht Sinn, da Grasschnitt zwischen den Grashalmen dem Boden, den Wurzeln, die Luft zum atmen nehmen kann. Mit dem Rasenlüfter entfernen Sie diesen Grasschnitt vom Mähen und der Rasen kann durchatmen. Dass erst gar kein Rasenschnitt auf dem Boden des Rasens landet können Sie eine Grasfangbox am Rasenmäher nutzen. Rasenlüften ersetzt auf keinen Fall das Vertikutieren, denn die Rasenlüfterzinken entfernen keineswegs flachwurzelige Moose und Unkräuter.

Mitte März / April (Frühling): erstes Vertikutieren am Saisonanfang

Frühling / Sommer / Herbst: Rasenlüften (aerifizieren) nach jedem Mähen optional

Oktober / November: Vertikutieren am Saisonende

Winter: kein Vertikutieren / kein Rasenlüften

Wird es an moosreichen Stellen des Rasens nötig den Rasen zu erneuern?
Hier finden Sie einige gute Hinweise rund um das Thema Rasen erneuern und nachsäen - aber auch allgemein zum Rasenmähen und zur Rasenpflege.

Rasenmäher als Häcksler nutzen?

Bitte verwenden Sie den Rasenmäher nicht als Häcksler zum Zerkleinern von Hecken- und Baumabschnitten. Hierfür gibt es von IKRA zweckgerechte, für diesen Zweck vorgesehene, Gartenhäcksler und Leisehäcksler (Messerhäcksler und Walzenhäcksler). Diese eignen sich bestens für das Häckseln von Ästen und Zweigen. Der Rasenmäher – wie das Wort schon verrät – ist nur zum Rasenmähen da!

IKRA Messerhäcksler IEG 2500
Zum Zerkleinern von Ästen und Zweigen: IKRA Gartenhäcksler

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