Obstbaumschnitt

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Obstbaumschnitt – Große Früchte, reiche Ausbeute

Obstbaumschnitt

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Große Früchte, reiche Ausbeute - Wie man einen Obstbaum richtig schneidet

Obstbäume, als Kulturbäume, brauchen regelmäßige Pflege. Dazu gehört selbstverständlich auch der Baumschnitt. Mit dem Baumschnitt fördern Sie die Lebenskraft und Gesundheit des Baums,  Krankheiten werden vermieden.  Der Obstbaumschnitt beschäftigt viele Gärtner und Laien. Viele haben häufig Hemmungen, den Bäumen zu Leibe zu rücken. Wer beim ersten Mal ein bisschen zu viel abschneidet, muss sich in der Regel aber keine Sorgen machen. Wirklich entscheidend ist eine perfekte und exakte Pflege meist nur beim gewerbsmäßigen Anbau, oder würde es Sie privat tatsächlich stören, wenn Ihr Apfelbaum etwas weniger Früchte trägt?

Der Obstbaumschnitt umfasst nicht nur Bäume, sondern auch Beerenobst-Sträucher oder Kletterpflanzen. Er wirkt wie eine Verjüngungskur für die Pflanzen. Er formt das Astwerk und sorgt für Licht und Luft in der Baumkrone, wodurch der Blüten- und somit auch der Früchtereichtum angekurbelt werden. Wenn Sie sich zum ersten Mal in der Pflege von Obstbäumen üben, lohnt es sich, einige hilfreiche Tipps zu beachten.

Entfernen Sie abgestorbene Äste und Zweige mit der Kettensäge

Die Zweige und Äste von Obstbäumen sind oft in schwindelerregenden Höhen. Statt auf eine wacklige und unsicher Leiter zu steigen benutzen Sie lieber eine Teleskop-Kettensäge, einen sogenannten Hochentaster, mit der Sie bequem vom Boden aus in mehreren Metern Höhe arbeiten können und alle Äste und Zweige bis ca. vier Meter gut erreichen. Die Arbeit mit der Hochkettensäge ist nicht besonders schwer, denn Materialien wie Aluminium und Fiberglas machen das Gartengerät besonders leicht. Durch das geringe Gewicht ist der Hochentaster rückenschonend und kräfteschonend. Arme und Schultern werden während des Arbeitens nicht so sehr belastet. Längeres und bequemes Arbeiten ist so problemlos möglich. So ist es ein Leichtes für Sie Äste und Zweige von Ihrem Obstbaum zu entfernen. Der Hochentaster erleichtert Ihnen das Arbeiten deutlich. Für kleinere Äste und Zweige, sowie Einkürzen der Triebe, ist die Baumschere und Baumsäge als Ergänzung zu empfehlen.

Entaster
Äste in großer Höhe erreichen: Entaster

Baumschnitt: Schneiden Sie immer auf Astring

Achten Sie darauf, dass Äste auf Astring geschnitten werden. Der Astring sitzt direkt zwischen Astanfang und Baumstamm. Er sieht wulstig aus und ist meist deutlich erkennbar. Sägen Sie den Ast am Baumring, sodass die Schnittstelle gut verheilen kann. Nur wenn die Äste einwandfrei abgesägt werden kann die „Wundstelle“ am Baum optimal verheilen. Schneiden Sie auch nicht zu dicht am Stamm, da sonst der Astring zerstört wird. Der Astring ist wichtig für den Heilungsprozess an der „Wundstelle“. Ohne Astring kann die Schnittstelle nicht verheilen. Lassen Sie keine „Huthaken“ oder „Kleiderhaken“ beim Absägen stehen. Ist der Aststummel zu groß, so kann er nicht verheilen, bzw. zuwachsen. Diese Stummel bürgen die Gefahr abzusterben. Pilze und Bakterien können so eindringen und dem gesunden Baum schaden. Sägen Sie den Ast nie gleich komplett ab. Schneiden Sie zunächst bis zur Astmitte, dann kürzen Sie ihn weiter bis zum Astring. Würden Sie den Ast sofort direkt am Astring schneiden, könnte das Gewicht des herunterfallenden Astes den Astring verletzten – der Ast könnte so den Astring ausreißen. Das soll nicht passieren, da dieser wichtig für die Wundheilung am Stamm ist. Mit der Hochkettensäge können Sie dies gut steuern. Durch ihr geringes Gewicht und den Teleskopstab können Sie die Schnitte gut und präzise ausführen.

Kettensäge in Action
Schneiden Sie immer auf Astring

Verwenden Sie scharfe Sägen und Messer

Stumpfe Kettensägen und Messer fransen das Holz aus und die Wunde des Baumes heilt schlecht. Nur mit scharfem Werkzeug werden die Wundränder glatt. Ein optimaler Schnitt kann nur ausgeführt werden wenn das Sägeblatt sehr scharf ist. Wunden die größer als zwei Zentimeter sind, versiegeln Sie idealerweise mit Baumwachs.

Weg mit nach innen wachsenden Zweigen und Wasserschossen

Äste und Zweige, die nach innen wachsen, die sich kreuzen oder aneinander reiben, schneiden Sie ab. Auch „Wasserschosse“ bzw. Wassertriebe, die senkrecht nach oben wachsen und meist kaum Früchte tragen, können entfernt werden. Sie verdichten die Krone und nehmen den anderen Ästen das Licht. Kürzen Sie nicht zu sehr die Baumhöhe oder die Kronenform. Wird an der Krone zuviel geschnitten so treibt der Obstbaum an „schlafenden Knospen“ wieder aus um das Verhältnis Krone zu Wurzeln wieder auszugleichen. Der Baum sorgt also dadurch für sein eigenes Gleichgewicht zwischen Wurzeln und Krone. Der Baum versucht die Verluste, wenn zu viel abgeschnitten wurde, wieder auszugleichen. Schneiden Sie also zu viel ab reagiert der Obstbaum mit vielen weiteren senkrechten Wassertrieben.

Winter- oder Sommerschnitt?

Kern-, Stein- und Beerenobst: Januar bis März
Kern-, Stein- und Beerenobst werden in der Regel von Januar bis Mitte März – aber nicht bei Temperaturen unter -5 °C geschnitten. Die Temperaturen sollten beim Obstbaumschnitt nicht unter -5 °C liegen, denn Frost macht das Holz brüchig und Schnittwunden verheilen nur langsam. Der große Vorteil in dieser Zeit zu schneiden ist natürlich weil man die Äste bestens erkennen kann weil der Obstbaum zu dieser Jahreszeit keine Blätter trägt. Spätestens wenn die Bäume anfangen zu blühen, sollten Sie keine Säge mehr ansetzen.

Pfirsischbäume: April bis Mai
Pfirsichbäume bilden eine Ausnahme, denn ihr Schnitt erfolgt im April oder Mai während der Blüte, weshalb Sie beim Baumschnitt verstärkt auf Blütenknospen achten müssen.

Süßkirschen: nach oder während Ernte
Eine weitere Ausnahme sind Süßkirschen, die direkt nach oder sogar noch zur Ernte geschnitten werden sollten.

Jungbäume, Spaliere oder Spindel: Juli bis August
Der Obstbaumschnitt von Jungbäumen, Spalieren oder Spindeln findet ebenfalls im Sommer, meist von Juli bis Mitte August, statt. Die Vorteile des Sommerschnitts liegen darin, dass die Wundheilung zu der Zeit besser ist, Blütenknospen gefördert werden und das Wachstum bei Bäumen mit vielen Trieben abgeschwächt wird.

Walnuss und Kiwi: August bis September
Ein Baumschnitt von Walnuss und Kiwi darf nur im belaubten Zustand erfolgen. Am besten sind die Monate August und September geeignet. Die Bäume haben einen starken Wurzeldruck, weshalb die Wunden bei einem Rückschnitt im Frühjahr tagelang bluten können.

Entaster Hochkettensäge
Egal ob Winter- oder Sommerschnitt:
Hochkettensägen eignen sich perfekt für den
Obstbaumschnitt

Nach dem Obstbaumschnitt: Kettensäge reinigen

Die regelmäßige Reinigung der Kettensäge ist sehr wichtig um eine lange Funktionalität des nützlichen Gartengeräts zu gewährleisten. Idealerweise reinigen Sie die Motorsäge nach jedem Einsatz, beispielsweise nach dem Obstbaumschnitt.

Nutzen Sie für oberflächliche Reinigungsarbeiten, wie z.B. das Entfernen von Staub und Sägespänen Druckluft oder einen einfachen Pinsel. Liegen hartnäckigere Verschmutzungen, wie z.B. Harzrückstände durch den Astbeschnitt, vor so nutzen Sie Spezialreiniger (z.B. Motorsägenreiniger oder Multifunktionssprays welche perfekt als Harzentferner und auch Ölentferner dienen).

Die Reinigung ist sehr einfach und sehr schnell erledigt, wenn man die Reinigungsarbeiten routinemäßig nach jedem Gebrauch durchführt. Wichtig ist nicht nur den sichtbaren Bereich, wie Kette oder Sägeschwert zu reinigen. Denken Sie auch daran das Kettenrad innen regelmäßig zu reinigen. Öffnen Sie hierfür die Abdeckung des Antriebsritzels und prüfen Sie auch das Innere Ihrer Kettensäge nach Verschmutzungen.

Zusammengefasst ist zu sagen: Damit die Kettensäge, der Hochentaster, lange und zuverlässig ihren Dienst verrichten kann, denken Sie stets an die regelmäßige Säuberung und Reinigung.

Beim Lagern der Kettensäge nutzen Sie bitte den Schwertschutz, den Schutzköcher. Dieser schützt nicht nur vor Verletzungen beim Lagern und Transportieren der Säge, sondern schützt auch vor Schmutzablagerungen während der Lagerzeit.

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