Kettensägenführerschein

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Die Lizenz zum Umgang mit der Kettensäge: Kettensägenführerschein

Kettensägenführerschein

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Die Lizenz zum Umgang mit der Kettensäge

Kettensägen sind Werkzeuge mit enorm viel Power. Sie schneiden Holz wie Butter und sind für verschiedenste Holz- und Waldarbeiten ideal geeignet. Doch nur wer den richtigen Umgang mit der Säge beherrscht, kann beim Fällen von Bäumen, Entasten, Kappen oder Brennholz schlagen das Verletzungsrisiko so niedrig wie möglich halten. Daher sollte man als Anwender nicht nur geeignete Schutzausrüstung tragen, sondern das Arbeiten mit einer Kettensäge in einem Lehrgang von geübten und routinierten Fachleuten erlernen – um am Ende die Lizenz zum Umgang mit der Kettensäge in den Händen zu halten: seinen eigenen Motorsägenschein (Kettensägenschein)

Zwar sind moderne Modelle, selbstverständlich auch alle IKRA Kettensägen, mit allerlei Sicherheitseinrichtungen wie Kettenbremsen, Kettenfangbolzen und Handschutz ausgestattet, doch immer wieder passieren schwere Unfälle beim Arbeiten mit den Geräten. Vor allem Laien unterschätzen mögliche Gefahren oder sind sich dieser gar nicht bewusst. Oder haben Sie zum Beispiel schon einmal vom „kick back effect“ in Bezug auf Motorsägen gehört? Dieser Rückschlageffekt kann auftreten, wenn mit der Spitze der Säge gesägt wird und diese auf einen festen Gegenstand trifft. Dann kann das Werkzeug mit gewaltiger Kraft zurückgeschleudert werden – und dabei steigt die Verletzungsgefahr enorm.

Um das Unfallrisiko zu minimieren und Anwender mit dem Werkzeug vertraut zu machen, gibt es in Deutschland spezielle Lehrgänge zu diesem Thema, die von Privatpersonen und gewerblichen Nutzern von Motorsägen belegt werden können. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmer einen Motorsägenschein, der häufig auch "Kettensägenführerschein" genannt wird.

IKRA Elektro Kettensäge IECS 2240 TF
Lernen Sie den Umgang mit der Kettensäge: IKRA Elektro Kettensäge IECS 2240 TF

Der Motorsägenschein – zwischen Freiwilligkeit und Pflicht

Um Brennholz zu sägen, ist eine Lizenz nicht immer erforderlich. Doch in den meisten Fällen ist der Motorsägenschein tatsächlich Pflicht:

  • Ein Kettensägenführerschein ist für Wald- und Forstarbeiter sowie für Landschaftsbauer, Feuerwehrmänner und Angehörige des Technischen Hilfswerks Pflicht. Die Kurse unterscheiden sich von denen für Privatpersonen.
  • Wer sein Brennholz auf seinem privaten Grundstück schlägt und schneidet, braucht dazu keinen Schein – sollte sich aber zur eigenen Sicherheit überlegen, ob er ohne Fachwissen wirklich zur Säge greifen will.
  • Möchten Privatpersonen in einem privaten oder staatlichen Wald sägen und als Brennholz-Selbstwerber tätig werden, müssen sie dem Förster einen Motorsägenschein vorweisen können. Der Grund sind versicherungstechnische Gründe: Wenn ein Unfall passiert und der Anwender keine Lizenz zum Holzfällen hatte, haftet der Besitzer des Waldes.
  • Für den Gebrauch von Kettensägen auf Grundstücken Dritter ist immer ein Schein erforderlich – egal, ob es sich um das Gelände eines guten Freundes oder anderer Privatbesitzer handelt.

Kettensägen von IKRA Benzinkettensäge
Den Umgang mit Kettensägen lernen: Motorsägenführerschein

Elektro- oder Benzinmotor – wann brauche ich einen Schein?

Eine Elektro-Kettensäge kann genauso gefährlich sein wie Modelle, die mit Benzinmotor, Druckluft oder Öldruck angetrieben werden. Daher sollte der korrekte Umgang mit ihnen in einem Lehrgang geübt werden. Doch nicht jeder darf an den Kursen teilnehmen, Voraussetzung ist ein Mindestalter von 18 Jahren sowie eine gute körperliche und geistige Verfassung. Außerdem müssen die Teilnehmer ihre eigene Schutzkleidung mitbringen. Vorgeschrieben sind:

  • Schnittschutzhandschuhe
  • Schnittschutzhose
  • enge und anliegende Oberbekleidung
  • Schnittschutzjacke
  • Schutzbrille (z.B. Schutzhelm mit Visier / Gesichtsschutz)
  • Gehörschutz (z.B. Kapselgehörschützer)
  • Sicherheitsschuhe oder Sicherheitsstiefel mit Stahlkappe und Schnittschutzeinsatz

Der Weg zum Zertifikat

Es gibt zahlreiche Anbieter, die Lehrgänge zum Kettensägenführerschein anbieten. Es lohnt sich, vor der Buchung genau zu vergleichen: Seriöse Kurse sind häufig durch Forstvereine oder Hersteller von Kettensägen zertifiziert. Deutschlandweit können sich Dauer und Lehrinhalte trotzdem stark unterscheiden. Nur Lehrgänge, die nach KWF-Standard durchgeführt werden, sind bundesweit einheitlich. Sie wurden vom Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) gemeinsam mit forstlichen Bildungszentren und Berufsgenossenschaften entwickelt. Unter www.motorsaegenkurs.de finden Sie alle Lehrgänge, die in Deutschland nach KWF-Standard durchgeführt werden.

Kettensägen von IKRA
Brennholz vorbereiten mit IKRA Kettensägen

Was lerne ich im Motorsägenkurs?

Der Motorsägengrundkurs, das so genannte Modul I, besteht aus

  • theoretischen Grundlagen
  • und einem praktischen Teil (Aufarbeiten von gefälltem Holz).

Doch bevor die Teilnehmer schließlich das Zertifikat in den Händen halten, müssen sie eine theoretische und eine praktische Prüfung bestehen. Haben sie bestanden, bekommen sie den Schein ausgestellt. Dieser berechtigt dann zur Aufarbeitung von liegendem Holz, nicht zum Fällen von Bäumen. Ergänzend zum Grundkurs werden weiterführende Module angeboten:

  • Modul II: Aufarbeitung von stehendem Holz bis BHD 15 cm (BHD steht für Brusthöhendurchmesser)
  • Modul III: Vermittlung sicherer Fälltechniken sowohl im Schwachholz als auch im mittelstarken Holz

Wenn Fachleute in Kursen ihr Wissen weitergeben, tun sie das in der Regel nicht kostenlos. So auch beim Kettensägenschein, dessen Kosten je nach Umfang des Lehrgangs variieren.

Mit dem Schein direkt in den Wald?

Wer den Schein gemacht hat, ist übrigens nicht automatisch zur gewerblichen Nutzung der Motorsäge qualifiziert. Hierfür sind weitere Qualifikationen notwendig. Und auch wenn Sie die Lizenz zum Holzfällen erworben haben, dürfen Sie nicht einfach jeden x-beliebigen Wald gehen und Brennholz selbst schlagen. Stattdessen ist eine Erlaubnis des zuständigen Revierleiters bzw. Forstamts nötig, die in der Regel einen Brennholz-Vertrag mit dem Selbstwerber abschließen und ihm die abgesprochene Holzmenge zuweisen. Wer ohne Schein im Wald sägt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und wird mit viel Glück vom Förster zunächst nur verwarnt. Spätestens im Wiederholungsfall gibt es dann aber ein Bußgeld.

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